teigtaschen der welt

Pelmeni, Piroggen, Dumplings & Co: Um die Welt in 20 Teigtaschen

Eine kulinarische Weltreise anhand von Teigtaschen: von B wie Brennessel-Schlutzer bis W wie Wareniki. Plus Tipps zu Rezepten und wo du die besten Dumplings & Co. bekommst.

Alles begann mit Maultaschen

Es begann alles mit den Maultaschen meiner Oma. Aufgewachsen am Bodensee bin ich zwar badisch, die Maultaschengrenze verläuft hier jedoch fließend und viele Klassiker der schwäbischen Küche werden auch in Baden aufgetischt. In Streifen geschnitten, angebraten und mit einem Endiviensalat waren Maultaschen ein heißgeliebtes Gericht meiner Kindheit.

Ein wenig später kamen Ravioli dazu, zu Studentenzeiten auch oft mal in der Dose – wenn ich heute daran denke, gruselt es mich, aber damals schien mir das ein absolut adäqutes Abendessen gewesen zu sein.

Spätestens als ich nach Berlin gezogen war, fanden andere Teigtaschen Einzug in mein kulinarisches Repertoire und ich konnte mein Faszination für diese kleinen gefüllten Dinger endlich ausleben. Polnische Piroggen sind auch heute noch sehr weit oben auf meinem Teigtaschen-Ranking, alleine dafür fahre ich mehrere Jahre ins benachbarte Stettin in Polen. (Jetzt lesen: Food Guide Stettin: Die besten Tipps für Essen und trinken in Szcezin, Polen).

Teigtaschen weltweit: Tipps von Reisebloggern

Als ich eine Reiseblogger-Kolleginnen und Kollegen nach ihren Tipps für die besten Teigtaschen fragte, war ich überwältigt, was da alles zusammenkam. Einige davon – wie Kärtner Kasnudeln oder slowenische Strukli – kannte ich bisher noch nicht. Ein Umstand, den ich schnellstmöglich ändern will. Viel Spaß mit einer kleinen Reise durch die Nudel-, Nockerl- und Knödeltöpfe dieser Welt!

1. Brennessel-Schlutzer (Südtirol)

Wer das Glück hat, auf Reisen eine Köchin oder einen Koch zu treffen, der die Landesküche beherrscht, sollte unbedingt die Gelegenheit nutzen und um ein Rezept bitten. Das habe ich bei Janett Platino vom Restaurant Onkel Taa in Bad Egart getan. Bad Egart  liegt in der Nähe von Meran. Hier dauert der Winter weniger lang als im Norden und man kann schon sehr früh die ersten frischen Wildkräuter ernten.

Kaum wieder zuhause schickte sie mir also ein Rezept, mit dem man Südtiroler Brennnessel-Schlutzer mit Ziegenfrischkäse selber zubereiten kann. Schlutzer sind ein typisches Südtiroler Gericht aus Hartweizengries, Eiern und Mehl. Man kann den Grundteig wie bei diesem Rezept variieren und ihm gleich eine bestimmte Geschmacksrichtung/Farbe geben oder man tobt sich bei der Füllung aus. Neben Brennnesseln könnte diese aus Kürbis oder beispielsweise Esskastanien bestehen.

Wer gerne vegetarisch isst, ist mit diesem Rezept doppelt gut bedient und es ist ein weiteres Beispiel dafür, das vegetarische Küche keinesfalls langweilig sein muss. Da die Brennnesseln am aromatischsten sind, wenn man sie ganz jung erntet,  lohnt es sich beim nächsten Frühlings-Spaziergang unbedingt einen kleinen Beutel in der Tasche haben. Vielleicht gibt es bei Euch tags darauf dann auch Brennnessel-Schlutzer?

Brennessel Schlutzer vegetarische Spezialität aus Südtirol
Südtiroler Brennnessel-Schlutzer nach einem Originalrezept aus dem Restaurant Onkel Taa in Bad Egart (Foto: Charis Stank/Schönste Zeit Magazin)
Charis liebt die Berge, Architektur und gutes Essen. Ihre Wahlheimat Hamburg verlässt sie so oft es geht für Reisen in die Alpen. Im Schönste Zeit Magazin werden die Alpenländer von ihrer aufregendsten Seite gezeigt. Hotels, Restaurants, Museen, Architektur, Wanderungen, Rezepte, Buchrezensionen und vieles mehr sind zu entdecken. Wer Ferien in den Alpen machen möchte, findet hier jede Menge individuelle Tipps und  Inspirationen. 

2. Briouat (Marokko)

Briouat (oder auch Briwat) sind kleine knusprige Teigtaschen aus Marokko. Sie können entweder
herzhaft oder süß gefüllt sein und erinnern mit ihrer dreieckigen Form ein bisschen an Samosas aus
der indischen Küche.

Die herzhaften Teigtaschen sind das perfekte Fingerfood und werden in Marokko gerne als Vorspeise
zusammen mit Salat und weiteren kleinen Vorgerichten serviert. Herzhafte Füllungen sind zum
Beispiel Hähnchen mit Safran oder Thunfisch mit Fetakäse. Auch Hackfleisch, Garnelen oder Gemüse
sind als Füllung beliebt.

Die süße Briouat-Variante wird traditionell mit Mandeln gefüllt, mit Rosenwasser oder
Orangenblütenwasser aromatisiert und mit einer Glasur aus Honig überzogen. Man isst sie als süßen
Nachtisch oder als Snack zum Tee.

Zubereitet werden die Teigtaschen aus einem sehr dünn ausgerollten, elastischen Teig namens
„Warqa“. Wer sie hierzulande selbst zubereiten möchte, kann aber zum Beispiel auch Filoteig oder
Frühlingsrollenteig nehmen, der in orientalischen Lebensmittelläden und größeren Einkaufsmärkten
zu bekommen ist.

Zum Herstellen der Briouat wird zunächst eine Füllung nach Wahl vorbereitet und in einer Pfanne
kurz angebraten. Dann werden die Teigblätter damit gefüllt und in Dreiecksform gefaltet. Die
fertigen Teigtaschen werden dann im Backofen oder in der Pfanne mit Öl ausgebacken bis sie eine
knusprige Konsistenz haben.

briouat suess
Foto: Marokko Reiseblog

Nadine und Jamal schreiben auf ihrem Marokko Reiseblog darüber, wie man das Land und die Kultur auf eigene Faust entdecken kann. Da dürfen natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten des Landes nicht fehlen.

3. Cornish Pasties (England)

Einst waren die Cornish Pasties beliebtes Proviant der Minenarbeiter in Cornwall. Gefüllt wurden sie traditionell herzhaft, mit allem, was die Vorratskammer gerade hergab – manchmal wurden sogar herzhafte und süße Zutaten im gleichen Pasty verarbeitet und man konnte sich sozusagen vom Hauptgericht zum Dessert durchessen. Die halbrunden Teigtaschen wurden an einer Seite zusammengekräuselt. Der „Griff“, der dadurch entstand, wurde damals nicht mitgegessen, denn die Bergleute hatten durch die Arbeit in den Minen oft mit Arsen verschmutzte Hände. Heute gehörten die Cornish Pasties zum den beliebtesten Snacks in Cornwall.

Cornish Pasties Rezept aus Cornwall
Cornish Pasties aus Cornwall. Foto: Antje Gerstenacker

Antje schreibt neben ihrem Familien-Reiseblog meehr-erleben.de nun auch den Blog www.my-little-hideaways.de in dem sie über alle möglichen Themen rund um Genuss & Garten berichtet.

4. Empanadas (Dominikanische Republik)

Die berühmtesten Teigtaschen aus Lateinamerika sind die Empanadas. Egal ob in Chile, Panama oder der Dominikanischen Republik, Empanadas gibt es an fast jeder Straßenecke in Lateinamerika und in jeder erdenklichen Form und Füllung.

Während die Empanadas in Argentinien in der Regel im Ofen gebacken werden, haben sich in den meisten anderen lateinamerikanischen Ländern die frittierten Empanadas durchgesetzt. Gefüllt werden sie in der Regel mit Hühnchen, Gemüse, Käse, Ei, Rind oder Hackfleisch oder auch einer Kombination verschiedenster Zutaten.

Auch hier in der Dominikanischen Republik sind Empanadas weit verbreitet. Meine drei Top-Tipps für die besten Empanadas des Landes sind die folgenden:

  • Wer nur in Punta Cana Urlaub macht, sollte bei „Delicias de Bavaro“ vorbeischauen. Hier gibt es frisch frittierte Empanadas in vielen verschiedenen Füllungen, darunter auch einige wenige vegetarische Optionen.
  • Die besten Empanadas der Dominikanischen Republik gibt es in Santo Domingo im „Sicily’s“ in der Kolonialzone. Die Füllungen sind äußerst kreativ und reichen von Spinat-Ricotta über Brokkoli-Käse bis hin zu Kotelett mit süßen Kochbananen. Rund die Hälfte des Angebots ist vegetarisch.

Wer eine Rundreise durch die Dominikanische Republik macht, findet in San José de las Matas die wohl berühmtesten Empanadas des Landes bei „D’Leonora“. Die Spezialität hier sind Empanadas aus Yukkateig und zum Teil werden diese auch im Ofen gebacken.

Empanadas sind der perfekte Wegbegleiter für eine Reise durch Lateinamerika und ein idealer Snack für zwischendurch. Mein persönlicher Top-Tipp aus sicher hundert gegessenen Empanadas: achtet darauf, dass die Empanadas frisch zubereitet und heiß sind. Kalt und abgestanden schmecken sie wie ein Brötchen vom Bäcker von vor drei Tagen …

empanadas dominikanische repubik
Süße Empanadas aus der Dominikanischen Republik. Foto: Christan Jannasch / my-travelword.de

 

Wer mehr über die Lateinamerika, die Dominikanische Republik und Christians Reisen wissen möchte, kann auf seinem Reiseblog My Travelworld vorbeischauen. Über 70 Länder hat er bereits bereist und nach wie vor ist seine Reiselust ungebrochen, sodass er zur Zeit als Digitaler Nomade mit einer Home Base in der Dominikanischen Republik durch die Welt tourt.

5. Gyoza (Japan)

Im Frühjahr 2020 war ich für ein paar erlebnisreiche Tage an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Das Schiff ar unterwegs durch die Inselwelt der kanarischen Inseln und der Insel Madeira. Bereits vor Beginn der Reise habe ich für ein Abendessen einen Tisch im Teppanyaki Grill Restaurant reserviert.

In diesem Restaurant werden unterschiedliche asiatische Spezialitäten von einem Koch auf einer Teppanyaki Platte vor deinen Augen zubereitet. An diesem Abend lernte ich die japanische Teigtaschenspezialität Gyoza zur Vorspeise kennen. Die Vorspeise wird traditionell „Otoshi – in einer Schale serviert“. In der Schale wechseln sich Edamame sogenannte japanische Sojabohnen und eine Variation von Gyoza (mit Meeresfrüchten und vegetarisch gefüllt) mit Apfel Zwiebel Dip ab. Die Gyoza schmecken herzhaft und durch kross gebratenen Teig etwas rauchig.

japanische teigtaschen gyoza
Japanische Teigtaschen Gyoza. Foto: E.K. Schwack/Ahoi und Moinmon

Kathy kommt aus dem quirligen Rheinland und schreibt auf ihrem Blog Ahoi und Moin Moin – barrierefrei und entspannt auf Kreuzfahrt und Städtereise über die traumhaftesten Städtereisen und schönsten Kreuzfahrtziele mit den dazugehörigen barrierearmen Landausflüge weltweit. Gleichzeitig erfährst du, wie du diese mit Rollstuhl, Rollator oder Buggy/Kinderwagen unbeschwert genießen kannst.

6. Jioazi (China)

Jiaozi (Pinyin jiǎozi, 餃子 bzw. 饺子) sind die klassischen chinesischen Teigtaschen, die gerne gemeinsam von Familien oder Freunden hergestellt und gegessen werden. Im Norden Chinas macht man sie oft am letzten Tag des letzten Jahres und isst sie nach Mitternacht an Chinesisch Neujahr.

In Nordchina isst man eher Weizen als Reis, also ist es naheliegend, dass Jiaozi dort erfunden wurden. Über ihre Entstehung gibt es einige Legenden und man geht davon aus, dass sie schon vor 2000 Jahren gegessen wurden. Von Form und Lautklang erinnern sie an frühere Währungen; das verspricht Reichtum fürs neue Jahr.

Wahrscheinlich gibt so viele Rezepte wie chinesische Familien. Klassisch sind die Teigtaschen mit Schweinehackfleisch und Chinakohl oder Frühlingszwiebeln gefüllt, aber auch Versionen mit Schnittknoblauch, Lamm oder Garnelen sind beliebt. Jiaozi werden in Wasser gekocht und als sog. shuǐjiǎo () serviert. Es gibt Jiaozi auch angebraten (dann heißen sie guōtiē, Topfkleber) oder gedämpft (zhēngjiǎo). Man kann sie in China auch in Restaurants oder Garküchen kaufen oder bekommt sie in Kantinen.

Zum Essen nimmt man ein Jiaozi mit den Stäbchen auf und tunkt es in eine Mischung aus Sojasauce und dunklen Reisessig, die evtl. mit Ingwer, Chilisauce und Knoblauch abgeschmeckt ist.

chinesische maultaschen jiaozi
So isst man Jiaozi, die „chinesischen Maultaschen“. Foto: Barbara Furthmüller

Barbara hat gleich zwei Blogs, einen für ihre Reisen und einen, auf dem sie ihre kulinarischen Erlebnisse teilt. Sie hat in China gelebt und Jiaozi dort kennen- und lieben gelernt. Ihr Rezept für chinesische Jiaozi ist bereits seit 2008 auf dem Blog.

7. Kärntner Kasnudeln (Österreich/Alpen)

Freitag ist Kasnudel-Tag. Da kommt etwas Fleischloses auf den Tisch und traditionell ist das eine mit Bröseltopfen, Kartoffeln und Kräutern gefüllte Kasnudel. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Die Besten machte natürlich meine Oma. Das waren richtige Faustnudeln, so dick und groß wie eine Faust, mit gekrendelten Rand und brauner Butter. Ich persönlich mag die klassische Variante mit Kartoffel-Quark-Füllung am liebsten. Allerdings muss dabei die Nudelminze geschmacklich herausstechen. Inzwischen gibt es die Kärntner Nudel in allen erdenklichen Varianten – gefüllt mit Fleisch, Wild, Pilzen, Gemüse oder süß mit Kletzen, Nugat, Apfelstrudelfülle. Und weil die krendelnden Omas immer seltener werden, gibt es Nudelmanufakturen, bei denen die Köstlichkeiten tief gefroren gekauft werden.

In Kärnten gibt es auch noch andere Varianten von Teigtaschen: So werden im Lesachtal die etwas kleineren Schlipfkrapfen serviert. In Tirol hingegen kommen die Schlutzkrapfen auf den Tisch. Obwohl wir im Alpen-Adria-Raum leben und hat jedes Tal seine eigene Kulinarik – und darauf wird großer Wert gelegt. Also, sag niemals Kasnockn, Teigtaschen oder etwas anderes zu den Kasnudeln. Kasnudel ist Kasnudel. Dabei meint der Kärntner nicht nur jene mit Kas, also mit Quarkfüllung, sondern grundsätzlich alle Varianten. Es ist nicht nur ein Gericht, sondern die Kasnudl ist durchaus identitätsstiftend.

Kärtner Kasnudeln
Kärtner Kasnudeln. Foto: Anita Arneitz

Anita auf Reisen ist eine gebürtige Kärntnerin und wohnt am Wörthersee. Sie bloggt seit einigen Jahren über die schönsten Orte im Alpen-Adria-Raum. Genussvoll und naturverbunden. Auch abseits der bekannten Hotspots. www.anitaaufreisen.at

8. Khinkali/Chinkali (Georgien)

Khinkali sind der Star der georgischen Küche und ich habe sie erstmalig bei einem Besuch von Tiflis bzw. Tbilisi, der Hauptstadt Georgiens gegessen. Bei einem Mal sollte es nicht bleiben – ich war sofort hin und weg von den georgischen Teigtaschen mit dem charakteristischen Zipfel. Der ist übrigens nicht nur aus rein ästhetischen Gründen da, sondern erfüllt einen Zweck: Mit den Fingern fasst man den Khinkali dort an, um den Inhalt der Teigtasche dann – ähnlich wie bei einer bayerischen Weißwurst – zu „zutzeln“.

Ein Fauxpas, den man als Tourist keinesfalls begehen sollte, ist, den Zipfel mitzuessen. Der bleibt letztendlich auf dem Teller liegen. Die Khinkali sind teils mit Fleisch, teils mit Käse oder Gemüse gefüllt und definitiv ein Muss für jeden Georgien-Besuch.

khinkali georgische teigtasche
Foto: Tracks and the City

Dieser Tipp stammt von mir – lies hier mehr über die Spezialitäten der georgischen Küche.

9. Mantı (Türkei)

Die einfachste Beschreibung für Mantı ist „Türkische Tortellini“. Im Vergleich zu den italienischen Teigtaschen sind Mantı deutlich kleiner mit einer traditionellen Füllung aus Hackfleisch vom Lamm oder Linsen. Serviert werden Mantı zusammen mit einer Joghurtsauce mit Knoblauch und Minze. Dazu kommt eine zweite Soße aus Butter mit Paprikapulver.

Die besten Mantı gibt es Zentralanatolien, genauer zwischen Kappadokien und Kayseri. In der Region sind die kleinen Teigtaschen eine Art Regionalgericht. Besonders gute Qualität haben laut den Einheimischen von Kappadokien möglichst klein mit der Hand gemachte Mantı. Sie stehen in fast allen Restaurants in der Millionenstadt Kayseri und den Reisezielen von Kappadokien auf der Speisekarte.

Die Teigtaschen gehören auch zum festen Menü der meisten anderen Restaurants in der Türkei. Türkische Restaurants in Deutschland machen Mantı in der Regel auch. Das macht die kleinen Teigtaschen zu einem festen Bestandteil der typischen Rezepte aus der Türkei.

Manti Teigtaschen Türkei
Foto: TürkeiReiseblog

Thomas schreibt im TürkeiReiseblog.de von Reisen, dem Leben und Essen aus der Türkei. 

10. Maultaschen (Deutschland)

Dank meiner schwäbischen Wurzeln haben mich Maultaschen schon mein ganzes Leben begleitet –  und zwar nicht die abgepackten, die man sogar mittlerweile in Berlin in jedem Supermarkt bekommt, sondern leckere Selbstgemachte. Eigentlich sind die nämlich gar nicht so kompliziert zu machen. Es ist ein einfacher Nudelteig, der mit einer Mischung aus Spinat, Petersilie, Brät, Speck und Brot gefüllt wird. Meine Oma hat mir einmal erzählt, dass es Maultaschen eigentlich zum Karfreitag gibt und sie deswegen auch liebevoll „Herrgottsbscheißerle“ heißen, in meiner Familie gab es die leckeren Teigtaschen aber zu den unterschiedlichsten Anlässen und meist klassisch in einer klaren Brühe.

Ich mags sie aber auch ganz gern angebraten im Salat, mit einem Ei drüber oder als schwäbische Lasagne (was eigentlich nichts anderes ist als Maultaschen in Tomatensoße mit ordentlich Käse überbacken). Wobei meine Maultaschen-Favoriten wahrscheinlich einem „echten“ Schwaben die Farbe aus dem Gesicht treibt, mag ich die neuen Interpretationen von einem solchen Klassiker. In Berlin gibt es ja derzeit auch einen hervorragenden Maultaschenburger.

angebratene maultaschen
Angebratene Maultaschen. Foto: Theresa Zanker / traveling & other stories

traveling & other stories ist ein Blog über Berlin & Reisen. Dort schreibt die bayrische Wahl-Berlinerin Theresa seit 2017 über ihre Lieblingsspots in Berlin, ihre Reisen und sonstige Abenteuer, die das Leben so mit sich bringt.

11. Momos (Nepal)

Momos sind ein Klassiker in Nepal! Die kleinen köstlichen Teigtaschen sind im Unterschied zu ihren chinesischen Verwandten sogar ein Hauptgericht. Zum Essen werden sie meistens in Sojasauce oder einen hausgemachten Dip getunkt. So unterschiedlich sie in ihrem Erscheinungsbild sind (je nachdem welche Vorlieben der Koch hat) so unterschiedlich sind auch die leckeren Füllungen: Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und Käse. Such dir einfach deinen Favoriten raus, probieren solltest du aber am besten alle!

Doch nicht nur die Füllungen variieren, auch die Art der Zubereitung ist äußerst vielfältig. Klassisch werden die Momos über kochendem Wasser gedämpft. Du kannst sie aber auch gebraten, frittiert oder mit Chilisauce gebraten, oder als Suppe bestellen. Was gleich bleibt ist die Anzahl der Momos pro Portion, nämlich zehn. Egal wo in Nepal du die Teigtaschen bestellst: es werden genau zehn Stück auf deinen Teller landen.

Unsere Lieblingsvariante bekommst du in Kathmandu serviert. Das Besondere hier ist, neben der Büffelfleischfüllung, die Sauce nach Art des Hauses, welche gleich beim Servieren auf deinem Teller landet. Die genauen Zutaten konnten wir leider aufgrund von Sprachbarrieren nicht eruieren, aber jedenfalls beinhaltet die Sauce eine Mischung aus Koriander, Erdnüsse, Ingwer, Knoblauch und etwas Chili.

momos teigtaschen aus nepal
Momos aus Nepal. Foto: einmalmitalles.at

Einmalmitalles? Das sind Nicole und Markus. Im Dezember 2018 ließen sie in Österreich alles zurück um auf Weltreise zu gehen. Neben sonnenhungrigen Abenteurern sind sie auch richtige Foodies und deshalb sind sie schnell auf die Idee gekommen, bei ihrer Reise durch die Welt die lokalen Köstlichkeiten vorzustellen.  Denn wo taucht man besser in eine Kultur ein als beim Genießen der landestypischen Küche? Du bist herzlich eingeladen, dich mit ihnen um die Welt zu kosten auf ihrem Blog einmalmitalles.at.

12. Osttiroler Schlipfkrapfen (Österreich)

Eine Schneeschuhwanderung mit dem Ranger bei eisigen Temperaturen durch das verschneite Defereggental in Osttirol, bei der ich kaum einem Menschen begegnete, dafür in der Ferne aber Gemsen beim Felsenklettern beobachtet habe – sehr oft und sehr gerne denke ich an diesen ganz besonderen Tag im Januar letzten Jahres zurück, wo mir noch nicht bewusst war, dass sich nicht nur meine, sondern die gesamte Welt bald ändern würde.

Nicht nur wegen der atemberaubend schönen Natur, der Stille und den Erzählungen des Rangers Hermann sind mir die Tage in Osttirol in guter Erinnerung. Nein, auch das, was mir in der Hütte serviert wurde, als ich durchgefroren und ausgehungert eigentlich nur einen typischen Hüttensnack mittlerer Qualität erwartete: Hausgemachte, dampfende Schlipfkrapfen. Dabei handelt es sich um Teigtaschen, die mit Kräutern, Kartoffeln und Gewürzen gefüllt sind und mit – YOLO! – ordentlich flüssiger Butter serviert werden.

osttiroler schlipfkrapfen
Osttiroler Schlipfkrapfen

Dieser Tipp stammt von mir. Lies hier bald mehr über Osttirol und seine kulinarischen Spezialitäten!

13. Pelmeni (Russland)

Das erste Mal mit Pelmeni bin ich im Russisch-Unterricht in der Schule, das war in der 7. Klasse, in Berührung gekommen. Unser damaliger Russisch-Lehrer legte nicht nur Wert darauf, dass wir die Sprache gut lernen und beherrschen, sondern auch die kulturelle Seite von Russland kennen lernen. Und da gehört gutes Essen natürlich mit dazu. „Heute gehen wir in die Küche und machen traditionelle Pelmeni“, sagte er damal- zu uns. Neben ein paar Sprachfetzen Russisch ist es vor allem das, was bei mir nach sechs Jahren Russisch Unterricht am meisten hängen geblieben ist.

Für das traditionelle Pelmeni Rezept werden nur ein Handvoll Zutaten benötigt. So besteht der Teig aus nur aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser. Die Füllung besteht aus gewürztem Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch. Die Teigtaschen ziehen dann in einer heißen Gemüsebrühe für etwa drei bis vier Minuten durch und werden dann mit Schmand gegessen.

russische pelmeni
Foto: Anja Müller / GoOnTravel.de

Seit 2015 schreiben Anja und Anne-Katrin auf GoOnTravel.de zu Reisezielen rund um den Globus. Der Fokus liegt vor allem auf den Kontinenten Afrika, Europa und Amerika sowie auch auf die Kulinarik aus diversen Ländern. Außerdem halten sie neben leckeren Rezepten auch Tipps rund um die (Reise-)Fotografie bereit.

14. Piroggen/Pierogi ruskie (Polen)

Bei Piroggen handelt es sich um gefüllte Teigtaschen, die sowohl süß als auch herzhaft gefüllt sein können. Meist wird dazu Nudelteig genutzt, doch auch Hefe- und Blätterteig sind mögliche Varianten. Polnische Piroggen bzw. Pierogie ruskie werden oft mit einer Kartoffel-Käse-Füllung serviert, dazu werden Zwiebeln serviert. Der Teig ist simpel und besteht lediglich aus drei Zutaten: Mehl, Ei und Wasser. Die Zutaten werden miteinander vermischt und anschließend wird der Teig ausgerollt. Kreise werden ausgestochen und mittig gefüllt. Zuletzt werden die Piroggen umgeklappt und die Ränder mit einer Gabel zugedrückt. Dabei entsteht das typische wellige Muster. Im sprudelnden Wasser werden die Piroggen gegart, bis diese oben schwimmen. Dann sind sie fertig.

Neben der deftigen Variante mit Kartoffel-Käse-Füllung gibt es ebenfalls süße Piroggen, die mit Früchten gefüllt werden. Bei der Auswahl der Füllung sind keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich nehme gerne eine Kartoffel-Hack-Füllung.

Gegessen werden diese in Polen, unter anderem in Krakau oder Stettin. In typischen polnischen Restaurants erhält man meist ca. zehn der Teigtaschen, die sehr sättigend sind. Unterschätzt die klein erscheinende Portion also bloß nicht!

Pierogie Ruskie polnische Teigtaschen
Pierogie Ruskie aus Polen

Michelle bloggt auf The Road Most Traveled schwerpunktmäßig über ihre Wahlheimat Oldenburg, ihre zweite Heimat Singapur, Reisen, Katzencafés und gibt auch kulinarische Tipps.

15. Polsterzipf (Österreich)

Polsterzipf sind gefüllte Teigtaschen aus der klassischen Wiener Mehlspeisküche. Dabei wird Topfenteig (seltener: Mürbteig) mit Marmelade gefüllt, zu Dreiecken gefaltet und traditionellerweise frittiert. Vor dem Servieren bekommen sie ein dickes Puderzucker-Krönchen. Inzwischen kommen Polsterzipf meist aus dem Backofen. Das hat sich durch die kalorienbewusstere Ernährung eingebürgert, auch wenn sie aus dem heißen Öl immer noch einen Tick besser schmecken. Ungefüllte Polsterzipf heißen übrigens Hasenörl (Hasenohren). Dafür wird der Teig geschnitten und ohne Füllung gebacken oder frittiert.

Der Name kommt von der Form: Üblicherweise schneidet man den Teig in lange Rauten. Auch hier darf der Puderzucker nicht fehlen. Noch warm serviert sind beide Varianten ein echter österreichischer Hochgenuss. Gar nicht traditionell, aber genauso lecker sind übrigens herzhaft gefüllte Polsterzipf. Dadurch, dass der Grundteig nicht gezuckert ist, lässt sich die Füllung ganz nach Belieben variieren. So schmecken sie zum Beispiel mit einer Spinat-Feta-Füllung oder mit Schinken und Käse ganz hervorragend und machen eine gute Figur als feine Hauptspeise. Und wer gerne Käsekekse nascht, bestreut die Hasenörl einfach vor dem Backen mit würzigem, geriebenen Käse und etwas gemahlenem Kümmel. Perfekt zum abendlichen Glas Wein oder Bier!

österreichische polsterzipf
Österreichische Polsterzipf. Foto: Martina Stasny / Lieblingsspeise

Eine echte Leidenschaft für gutes Essen und Kochen mit Freude: Das sind die Grundzutaten des österreichischen Foodblogs Lieblingsspeise. Blogköchin und -autorin Martina Stasny betreibt bereits den Reiseblog Wanderhunger und hat sich mit Lieblingsspeise nun auch kulinarisch im Internet verwirklicht.

16. Samosas (Indien)

Samosas sind kleine Teigtaschen, die aus Pakistan und Indien stammen. Der Inhalt der meist dreieckigen Taschen variiert und kann z.B. Kartoffeln, Erbsen und frische Gewürze enthalten. So mag ich sie z.B. am liebsten. In Indien werden oft die Reste des Vortages in den Teig gepackt und dann ausgebacken. Dazu reicht man ein Chutney oder Kichererbsen in Soße.

Meine ersten Samosas habe aber nicht in Indien probiert, sondern in London. Dort werden die gefüllten Teigtaschen in fast jedem indischen Restaurant als Vorspeise oder als Teil eines Thalis angeboten. Auch in einigen Supermärkten kannst du sie bereits abgepackt kaufen. Obwohl man Samosas kalt essen kann, bevorzuge ich sie warm.

Wenn du sie probieren willst, dann empfehle ich den Besuch eines Restaurants im Osten der Stadt, in Shoreditch oder entlang der Brick Lane. Hier leben viele Menschen aus Bangladesch und die Samsoas sind hier einfach besonders gut. Aber auch bei den Ketten Masala Zone und Dishoom sowie bei Sagar in Covent Garden schmecken sie.

Samosas aus Indien
Samosas aus Indien

London Expertin Simone berichtet auf Totally-London.net aus und über die britische Hauptstadt. Neben den Klassikern nimmt sie dich mit zu den quirky Ecken und den skurrilen Sehenswürdigkeiten, zur bunten Street Art Szene und in die vielen Museen.

17. Struklij (Slowenien)

Štruklji oder Štruklji – das ist hier die Frage. Das Thema Teigtaschen triggert hier vor allem den jüngeren Sohn des Hauses. Für ein Schulprojekt wählte er sich kürzlich das Thema „Nachtisch-Rezepte aus ganz Europa“ und kochte dazu Desserts entlang der Route unserer Langzeitreise nach. Für Slowenien bereitete er Štruklji zu: Teigtaschen aus dünn ausgerolltem Strudelteig, gefüllt mit einer Mischung aus Ei, Frischkäse und etwas Puderzucker. Das typisch slowenische Gericht hatten wir bei unseren Couchsurfern nahe Ljubljana kennengelernt. Dort kam es abgepackt aus der Tiefkühltruhe – nur noch anständige slowenische Hausfrauen machten die die Dinger selbst, hatte uns unsere Gastgeberin lachend erklärt.

Der Sohn fluche denn auch über die aufwändige Herstellung des Strudelteigs. Beim Ausrollen half ich ihm, kam dann aber erst wieder in die Küche, als er die fertig gefüllten Taschen in den Ofen schob. „Äh, die werden doch im Topf gekocht?“, zweifelte ich. „So wie Klöße, im heißen Salzwasser ziehen lassen.“ In rechtmäßiger Entrüstung hielt mir der Sohn das gegoogelte Rezept unter die Nase. Es war das für kroatische (Zagorski) Štrukli. Die Version aus der Nachbarregion hat fast identische Zutaten, wird aber eher gebacken – und herzhaft gefüllt. Dass er keinen Zucker verwendet hatte, war dem Sohn bis dahin gar nicht aufgefallen.

Wie sich herausstellte, schmeckte die herzhafte Variante aus dem Ofen genauso hervorragend wie die „echten“ slowenischen Štruklji, die der gebeutelte Sohn ein paar Tage später erneut zubereitete. Erstaunlich aber, welch großen Unterschied die Zubereitungsart geschmacklich macht, denn statt einer knackigen Pastete aßen wir nun geschmeidige Nudeltaschen. Lecker war definitiv beides!

slowenische struklij
Slowenische Štruklji kommen aus dem Topf und werden traditionell mit in Butter gerösteten,
gezuckerten Semmelbröseln serviert. Foto: family4travel

In ihrem Blog family4travel erzählt Lena von ihrer 11-monatigen Europareise mit Familie und ganz generell vom Reisen mit Kindern in Deutschland und Europa.

18. Toasted Ravioli (St. Louis/USA)

Mein Freund stammt aus dem Mittleren Westen der USA, genauer gesagt aus St. Louis in Missouri. Als wir dort mal auf Elternbesuch waren, nahmen wir die Gelegenheit wahr, den St. Louis Halbmarathon zu laufen. Was mich an diesem schwül-heißen Tag hauptsächlich motiviert hat, war die Aussicht auf die Snacks nach dem Zieleinlauf. Denn dort gab es neben den üblichen Bananen und diversen anderen Obstschnitzen eine Spezialität, die man nur in St. Louis kennt: Toasted Ravioli. Wobei hier mit „toasted“ tatsächlich „frittiert“ gemeint ist. Ja, richtig gelesen –  die Ravioli werden zunächst frittiert und dann in heißes Fett getaucht. Serviert werden sie normalerweise als Vorspeise, mit noch etwas (viel!) Parmesan darüber.

Toasted Ravioli St. Louis
Toasted Ravioli aus St. Louis, Missouri. Foto: Nora Marie

Dieser Teigtaschen-Tipp stammt von mir. Mehr über die Ursprünge von Toasted Ravioli liest du demnächst hier auf Tracks and the City.

19. Tortellini (Italien)

Es herrscht ein erbitterter Kampf zwischen Bologna und Modena – nämlich darüber, wer sie denn nun erfunden hat, die Tortellini. Natürlich beansprucht jede Stadt für sich das Geburtsrecht der köstlichen italienischen Teigtaschen. Ebenso mystisch wie die Herkunft ist der Bedeutungshintergrund der Tortellini: Diese sollen nämlich dem Nabel der Venus nachempfunden sein, der so betörend schön gewesen sein soll, dass man gar nicht anders konnte, als ihn nachzubilden.

Nun gut, soviel zur Geschichte. Viel spannender ist aber, was die Tortellini kulinarisch drauf haben. Typischerweise sind sie mit einer Masse aus Schweinefleisch und Parmigiano gefüllt, häufig finden aber auch Ricotta, Spinat oder Mortadella ihren Weg in die teigige Köstlichkeit. Der Teig selber ist schnell gemacht: Weizenmehl, Hartweizengries und Eier. Nach dem Rasten wird er dünn ausgerollt, Quadrate mit einer Länge von etwa 5cm ausgeschnitten und gefüllt. Anschließend wird eine Ecke zur anderen eingeschlagen und die Enden über den Finder zusammengewickelt, sodass der typische Kringel entsteht.

Gekocht werden sie entweder in Salzwasser oder Fleischbrühe. Die hier allseits bekannte Sahnesauce kann man sich übrigens sparen: in Italien serviert man Tortellini üblicherweise mit Butter und Parmigiano. Richtig gemacht, schmecken sie nämlich so intensiv, dass jede Sauce eine Verhöhnung wäre. Und ich weiß das, mir hat das nämlich eine echte Mamma am Markt in Modena so erzählt. Ich denke, das sieht man in Bologna nicht anders.

Tortellini Tortelloni
Tortellini bzw. Tortelloni aus Italien

Auf ihrem Blog „Reisepsycho“ schreibt Barbara über Tipps und Erfahrungen ihrer Reisen. Man merkt, dass es ihr Europa besonders angetan hat – allen voran Italien und Portugal. Sie liebt gutes Essen, Abenteuer, das Meer und als Österreicherin natürlich ihre Berge.

20. Wareniki (Russland)

Wareniki sind Teigtaschen aus Russland mit Weizenmehl, Wasser und verschiedenen Füllungen. Viele verwechseln sie mit Pelmeni, einer anderen Art von Teigtaschen. Dann stellt sich aber die Frage, was eigentlich der große Unterschied zwischen Pelmeni und Wareniki ist?

Die Antwort ist ganz einfach. Pelmeni gibt es traditionell nur mit einer Hackfleischfüllung. Wareniki können alles mögliche als Füllung haben, aber nicht Hackfleisch. Wareniki mit Hackfleisch gibt es nicht, es sind dann Pelmeni. In einem eigenen Beitrag zur russischen Küche habe ich mehr dazu geschrieben.

Wie gesagt, Wareniki gibt es mit unterschiedlichsten Füllungen. Egal ob süß oder herzhaft, es ist für jeden etwas dabei. Die beliebtesten Füllungen sind Kartoffeln mit Ei, Kraut oder Pilzen, Quark, Kirschen oder Äpfel.

Wareniki sind ein beliebtes Frühstücksgericht in Russland und in der Ukraine. Viele Familien bereiten die Wareniki noch selbst zu. In Sommer werden dann eher die süßen Varianten mit Kirschen oder Erdbeeren gemacht und im Winter steigt man auf die herzhaften Varianten um. Man muss aber nicht alles selbst zubereiten. Für die Bequemen gibt es auch Wareniki aus dem Kühlregal. Egal, ob selbstgemacht oder aus dem Kühlregal, Wareniki werden im Salzwasser gekocht und mit Schmand oder Butter serviert.

Ich persönlich mag die süße Variante mit Kirschen am liebsten. Meine Mama hat sie im Sommer immer zur Kirschensaison in Russland selbstgemacht.

Wareniki mit Kirschen
Wareniki mit Kirschen. Foto: konpasu.de

Daria geht in ihrem Blog Konpasu.de der leidenschaftlichen Suche nach guten Essen, schönen Reisezielen und Erlebnissen nach. Ihr Heimatland Russland und ihre momentane Heimatstadt Wien kommen darin auch oft vor.