reisegeschichten

50 sehnsuchtsmachende, spannende und unvergessliche Reisegeschichten

Lesen gegen Fernweh und Einsamkeit.

Reisegeschichten zum lachen, zum weinen, zum in Erinnerungen schwelgen und Sehnsucht bekommen: Die schönsten Reiseerzählungen von Reisebloggerinnen und Reisebloggern.

Reisen im Kopf – gerade dann, wenn man gerade nicht so reisen kann, wie man es gerne will, hilft es ungemein, sich von Reisegeschichten inspirieren zu lassen.Von meinen Reiseblogger Kolleginnen und Kollegen gibt es so viele Geschichten, die mich inspirieren. Bei manchen davon steht mir der Mund vor Staunen offen oder ich muss laut loslachen – auch gerade denn, wenn mir eigentlich nicht zum Lachen ist. Allen Blogposts gemein ist nicht nur die Lust zum Reisen und Entdecken, sondern eine große Liebe zum Geschichtenerzählen. Ich wünsche gute Unterhaltung mit den schönsten, skurrilsten, aufregendsten und herzerwärmendsten Reisegeschichten. Der nächste Trip kommt bestimmt. Und bis dahin: Bleibt gesund!

5 Missgeschicke auf Reisen

1. Meine Pleiten, Pech und Pannen auf Reisen von Indigoblau

Vom Coca-Rausch über eine Autopanne bis hin zum Klassiker, dem Missgeschick auf dem örtlichen Örtchen – Andrea von Indigoblau hat auf ihren Reisen schon so einige Pleiten und Pannen erlebt. Am Ende des amüsanten Überblicks zu peinlichen Situationen auf Reisen gibt es noch einen Bonus-Moment, den ich mir von nun an immer wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe, vorstellen muss. Sehr lustig.

2. Pleiten, Pech und Pannen: Anekdoten einer Reise von Sonne & Wolken

Jana ist, laut eigener Aussage, „ein richtiger Pechmagnet“. Ihre verschiedenen Missgeschicke – vom verlorenen Pass im Flugzeug über Cola auf dem Laptop bis hin zu „pleite im Nationalpark“ – lesen sich nicht nur sehr unterhaltsam, sondern geben auch gute Tipps, was du tun kannst, falls dir ähnliches passiert.

3. Reisepannen von lustig bis „au weia!“ von Escape from Reality

Auch Marion hat auf Reisen schon einiges erlebt und plaudert mit schonungsloser Ehrlichkeit aus dem Reiseblogger-Nähkästchen: Aufgrund von Streik die bolivianische Salar de Uyuni verpasst, in Kolumbien vom Pferd gefallen und den Arm gebrochen. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, die kleinen Pannen zwischendrin liest du hier – und auch, warum Marion den meisten Reisepannen am Ende doch etwas Gutes abgewinnen kann.

4. Dieter Bohlen, die Chillies und der Winker von GoOntravel

Anja nimmt am Flughafen von Accra in Ghana aus Versehen einen falschen Koffer mit, was erst beim Öffnen durch die Kontrolle eines Flughafenmitarbeiters entdeckt wird. Ob’s ein Happy End gibt? Das erfährst du im Blogpost „Koffer auf dem Flughafen vertauscht – was tun?“

5. Pleiten, Pech & Ridiculousness in Portugal von Gitalian

Tragik ist Komik in Spiegelschrift – das sagt nicht nur Max Herre, davon kann auch Michela ein Liedchen singen. Sie nimmt uns mit auf einen Trip nach Portugal mit ihrem Patenkind, auf dem so ziemlich alles schiefgeht, was man sich vorstellen kann – vom verlorenen Ausweis über Seekrankheit bis hin zu abenteuerlichen Fahrten mit einem verwirrten Taxifahrer. Die ganze Geschichte (inklusive Happy End!) gibt es hier.

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Für mich unvergesslich: Huskyschlittenfahrt bei Sonnenuntergang in Schwedisch-Lappland

5 Unvergessliche Reiseerlebnisse

1. Whale Watching auf den Azoren von Reisepsycho

Die reisende Psychologin Barbara von Reisepsycho hat in ihrem Leben schon viel gesehen, aber selten hat sie etwas so nachhaltig beeindruckt wie das Whale Watching auf den Azoren. Mit gutem Gewissen, denn auf der Azoreninsel Sao Miguel wird übrigens sanfter Waltourismus betrieben.

2. Mein erstes Mal Polarlichter von reisewut

„Wir schreiben den 8.3.2017, an dieses Datum werde ich mich wohl noch lange zurückerinnern. Es sollte einer DER Tage sein werden, die später zu den schönsten meines Lebens zählen werden.“ So beginnt Andreas von reisewut seinen Artikel über ein Reiseerlebnis in Island, dass ihn auch heute noch sehr emotional werden lässt – die ersten Polarlichter seines Lebens und der Besuch der Crystal Cave Eishöhle. Ein Blogpost gespickt mit Bildern der atemberaubenden Naturphänomene.

3. Besuch im Chobe Nationalpark Botswana von urlaubsreise.blog

Tina und Manfred über einen unvergesslichen Tag im Chobe Nationalpark in Botswana – ein Nationalpark ganz ohne Zäune, dafür mit riesigen Herden von Zebras, Büffeln, Antilopen, Giraffen, und Elefanten. Die Krönung: eine Bootsfahrt auf dem Chobe River zum Sonnenuntergang. Einfach magisch.

4. Mosambik – 12 Stunden Zugfahrt von PetersTravel

Was man auf einer zwölfstündigen Zugfahrt in Mosambik so alles erleben kann, das erzählt Peter auf seinem Blog PetersTravel – inklusive Missgeschicken und brenzligen Situationen.

5. Schwimmen mit Schweinen auf den Bahamas von Before We Die

Einen Punkt, den wohl ziemlich viele Menschen auf der Bucket List haben, aber nur wenige wahrmachen, durfte Katrin von Before We Die erleben – schwimmen mit Schweinen im türkisblauen Meer. Warum es sich gelohnt hat, auf den der Besuch der Schweineinsel in den Out Islands der Bahamas neun Jahre zu sparen (inklusive sehr niedlichem Schweinskram) liest und siehst du hier.

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Liebe in Edinburgh.

5 Mal Liebe auf Reisen

1. Laguna Quilotoa: Wanderung mit Heiratsantrag von Ferngeweht

„An der hölzernen Aussichtsplattform stockt uns der Atem – nicht wegen der knapp 4000 Meter Höhe, auf der wir uns befinden. In den vergangenen Tagen in den ecuadorianischen Anden haben wir uns schon an die Höhe gewöhnt. Nein, uns bleibt die Luft weg, weil die Laguna Quilotoa, die unten im Krater mal grün, mal blau, mal grau schimmert, so wunderschön ist.“ Und dann wird die sowieso schon schöne Reise in die ecuadorischen Anden von Sabine und Jochen noch ein wenig schöner, denn der Lieblings-Reisepartner der Bloggerin dreht sich plötzlich zu ihr und sagt die berühmten vier Worte. Nach 15 gemeinsamen Jahren denkt sich Sabine, dass sie da durchaus mal „Ja“ sagen könnte und seitdem erleben die beiden ihre gemeinsamen Abenteuer als Eheleute.

2. Verlobung in Singapur von The Road Most Traveled

Michelle von The Road Most Traveled ist im Auslandssemester in Singapur und vermisst ihren Freund sehr. Als er endlich da ist, soll alles perfekt werden. Aber das Gewitter macht einen Strich durch die Rechnung, und statt Schwimmen im Infinity Pool sitzen sie im Marina Bay Sands mit einer Tasse Tee und schieben ein wenig Frust. Doch der ist mit einem mal wie weggewischt – Michelle bekommt von ihrem Freund einen Heiratsantrag. Und bei soviel Romantik kann der Himmel auch nicht anders als ein Einsehen zu haben und so wurde es auch mit dem Infinity Pool noch was. Love love love!

3. Die Liebe auf Reisen von Life is a Trip

Bereit für eine Liebesgeschichte, wie sie Hollywood nicht schöner hätte schreiben können? Ach, was sage ich da, es handelt sich hierbei eher um einen französischen Autorenfilm, denn (Achtung, Spoiler Alert!) es igibt kein klassisches Happy End. Dieser Artikel ist übrigens der Grund, warum ich mich auf den ersten Blick und heillos verliebt habe – nicht in den Autoren Marco, sondern in seinen Blog. Prädikat absolut lesenswert!

4. Eine Liebesgeschichte zwischen Japan und Deutschland von Mamanihon

Treffen sich eine Türkin und ein Japaner… so beginnt kein billiger Witz, sondern die Liebesgeschichte von Aylin aus dem südlichen Baden-Württemberg und ihrem heutigen Mann aus Tochigi in Japan, mit dem sie jahrelang eine Fernbeziehung mit 12,471 Kilometern Distanz führte. Ihre filmreiche Lovestory erzählt sie in in einer Serie von Blogposts, kulminierend in einer deutsch-türkisch-japanischen Hochzeit – mir ist beim Lesen sehr warm um’s Herz geworden.

5. Heiraten in New York von yourneys

Laura und Matthias waren kaum zwei Monate ein paar, da entschieden sie sich schon für einen gemeinsamen Urlaub an der Ostküste der USA. Als sie dann auf dem Dach des Rockefeller Centers stehen und New York zu ihren Füßen liegt, wissen beide: das hier ist was ganz besonderes. Und zwar so besonders, dass sich die beiden sechs Jahre später eben genau dort standesamtlich trauen lassen. Neben ganz viel Romantik bekommst du auf Lauras Blog yourneys zusätzlich Informationen, falls du selbst auch einmal in New York heiraten möchtest.

5 Sehnsuchtsmachende Roadtrips

1. Roadtrip Diaries: Unsere Route durch Oregon von Smaracuja

Seitdem ich Mitte der 1980er Jahre „Die Goonies“ gesehen habe, möchte mich mal nach Oregon. Und trotz eines einjährigen USA-Aufenthaltes habe ich es bisher nicht dorthin geschafft. Dafür aber Nina von Smaracuja: Eine Woche lang geht es mit zwei weiteren Freundinnen durch den Staat im pazifischen Nordwesten der USA, immer auf der Suche nach der Kaffeekultur, den Foodtrucks und den sieben Wundern des Biberstaates. Das liest sich nicht nur wie ein Roadmovie, das ist auch sehr schön anzusehen, denn Nina verschönert ihre Blogposts mit eigens erstellen Doodles.

2. Armenien & Georgien Roadtrip von Paradise Found

Von Georgien bin ich seit meinem Besuch in Tbilisi extrem angefixt – ein Amuse-Bouche, das Lust auf mehr gemacht hat. Da klingt so ein Roadtrip, wie ihn Kerstin von Paradise Found gemacht hat, extrem verlockend: Zehn Tage durch Armenien und Georgien, vom höchsten Berg Georgiens über die Halbwüste von Udabno, den Dilidschan Nationalpark bis in die armenische Hauptstadt Yerevan und wieder zurück nach Tbilisi.

3. Neufundland Roadtrip: Im Land der Elche von travelinspired

Mit den Hamburger Zwillingen Kathrin und Kristin über die Insel nach Neufundland zu reisen klingt nach einer feinen Sache – auch wenn es nur im Nachhinein als Blogleser ist. Einen einzigen Elch haben sie auf ihrer Rundreise gesehen, dafür hübsche Fischerdörfer, Leuchttürme, Otter und Neufundlands schönsten Ort Durrell. Der Neufundland Roadtrip geht anschließend mit dem Wohnmobil in Ostkanada weiter, doch ich verweile gern noch etwas länger an diesem entschleunigenden Ort.

4. 6.000 Kilometer Roadtrip im Van durch Osteuropa von movin’n’groovin

Mandy und ihr Hund Marko sind echte Vanlifer – und das ganz ohne Lichterketten und fake-inszenierte Vanlife-Romantik, sondern mit sehr symphatischer Authentizität. Schon seit mehren Jahren zieht das Duo im Van durch Europa – während Mandy arbeitet, reicht es für Marco, einfach nur verdammt gut auszusehen. Der Blogpost über ihren ausgedehnten Osteuroa-Roadtrip im Van fasziniert mich sehr: toll erzählt, wertvolle Tipps, und natürlich jede Menge dog-content!

5. 1800 Kilometer durch Japan von Kulturtänzer

Mit dem Camper 1800 Kilometer durch Japan, innerhalb von zwei Wochen: diesen inspirierenden Roadtrip hat Kathi von Kulturtänzer gemacht und wir dürfen virtuell mitreisen. Es geht zu Shinto-Schreinen und Burgen, in die japanischen Alpen, an paradiesische Strände, nach Tokio und ganz hoch hinauf auf den Mount Fuji.

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Unvergesslich: mein Andalusien Roadtrip

5 Geschichten übers Auswandern

1. Ich lebe jetzt in Nepal von flügge

Susanne hat sich in Nepal verliebt. Nein, nicht nur in das Land, sondern in einen seiner Bewohner. Dass diese Liebe mehr aus nur ein Flirt ist, wird spätestens klar, wenn man liest, dass die Journalistin und Reisebloggerin mittlerweile in Nepals Hauptstadt Kathmandu lebt. Hier kannst du Susanne bei ihren ersten Schritten in ihr neues Leben begleiten.

2. Drei Jahre auf den Seychellen von Wolkenweit

Simone von wolkenweit kommt ursprünglich aus Wiesbaden. Die Reiselust hat sie schon lange gepackt – aber noch mehr gepackt als alles andere, was sie auf dieser Welt schon gesehen hat, haben sie die Seychellen. Seit fast vier Jahren lebt sie nun schon den größten Teil des Jahres auf La Digue und berichtet aus ihrem ganz persönlichen Paradies. Auch wenn Simone selbst nicht vom „Auswandern“ redet – ihr Leben in Flip Flops kommt dem schon recht nah. Und wenn du jetzt mindestens genauso viele Fragen an Simone hast wie ich: hier hat sie die häufigsten Fragen beantwortet.

3. Auswandern nach Norwegen von nordlandblog

Sehnsucht nach dem Norden – und das mitten in Bayern. Irgendwann waren die vielen Reisen nicht mehr genug, um die Sehnsucht zu stillen. Da machte setzte Conny kurzerhand ihren Traum in die Realität um und wanderte nach Norwegen aus. Dort lebt sie heute immer noch und unternimmt mit ihrem Partner Mirko und dem gemeinsamen Kastenwagen, mit dem sie durch Nordeuropa reisen. Wie alles begann erfährst du hier.

4. Warum wir nach Andalusien auswandern von Berlinerin in Frankreich

Feli ist 2007 von Berlin nach Frankreich ausgewandert und lebt im schönen Nizza in Südfrankreich. Sehr spannend und aufschlußreich finde ich einen Blogpost über ihre Wohnsituation und die Mietpreise in Paris, ihrer vorherigen Station.

5. Was, wenn der Partner nicht auswandern will? von The Black Hoodie Blog

Irene ist „Mensch mit Nomadenherz“ und deshalb reichte das normale Reisen und Bloggen nicht mehr, sondern es musste irgendwann was größeres werden – auswandern nach Kanada! Doch ihr Freund hatte eigentlich ganz andere Pläne….wie die beiden dieses Dilemma gelöst haben, erfährst du hier.

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Poesie & Alltag: Reisegeschichten

5 Beispiele für fesselndes Storytelling

1. Manche Gefühle halten länger als eine Zugfahrt von Landmeedchen

Evelyn von Landmeedchen habe ich auf einer kulinarischen Reise in Serbien kennen gelernt, und da erzählte sie mir von ihrem Wahnsinnstrip, bei dem sie mit dem Zug drei Monate durch die USA gefahren ist. Besonders fasziniert und ebenso berührt hat mich die Geschichte über eine Begegnung mit dem Zugbegleiter Bodi. Die solltest du unbedingt lesen – und dir Zeit dafür nehmen. Denn Evelyn schreibt gerne ausführlich, sehr ausführlich, weil sie weiß: „Die schönsten, intensivsten und unvergesslichsten Erlebnisse lassen sich nicht 1.000 Zeichen erzählen.“

2. Pakistan: Im Labyrinth von Lahore von Travellers Archive

Reiseartikel ohne „die besten Tipps“ und ausgiebigem Serviceteil werden immer weniger und ich gebe zu, dass ich mich mit den Jahren in meinen Blogs auch in diese Richtung bewegt habe. Google scheint uns dazu zu zwingen wenn wir wollen, dass unsere veröffentlichten Artikel auch wirklich gefunden zu werden. Umso mehr sauge ich echte Reisereportagen auf, die an mehrseitige Strecken in Reisezeitschriften vergangener Zeiten erinnern. Der Blogpost „Pakistan: Im Labyrinth von Lahore“ ist genau so eine Geschichte, bei der man für eine Weile so richtig eintaucht in den Ort, der da beschrieben wird. Anne vom Blogger-Duo Travellers Archive nimmt mich mit in die Walled City Lahore, mit all ihren Gerüchen, Geräuschen und Überraschungen.

3. Das Gefühl von Unendlichkeit, die Wüste und keine Deadlines von Blog Bohème

Ich habe keine Ahnung, warum ich den Blog Bohème erst kürzlich entdeckt habe – schließlich existiert er seit einigen Jahren und findet sich auch immer wieder in Rankings zu beliebten Reiseblogs wieder. Michael  schreibt auf seinem Blog über „Lifestyle, Reisen und Pop“. Und manchmal findet sich all das auch in einem einzigen Text wieder. Wie zum im Blogpost über seine 550-Kilometer-Reise durch die Wüste in Marokko. Schon mit den ersten Worten hat mich Michael in seine Reportage mit hineingezogen, umso mehr, dass er so ziemlich genau die Emotionen anspricht, die ich damals bei meiner Reise durch das Death Valley verspürte. Ganz großes Kino!

4. Rumänien: Von einem, der hinschmiss und das Glück fand von Lu Morgenstern

Ein Haus namens Knarz in Rumänien ist die Kulisse für die Geschichte über Codrin, der seinen lukrativen Job in Frankreich vom einen auf den anderen Tag hinschmiss, um in seiner alten Heimat etwas mit Sinn zu tun. Es ist auch die Kulisse für den Urlaub von Bloggerin Lu Morgenstern, die Codrins Häuschen diesen klingenden Namen gegeben hat. Lu, die eigentlich Sandra heißt, hat die Gabe, Worte so zu wählen und einzusetzen, dass ich mich beim Lesen ihres Texts plötzlich nicht mehr vor meinem Laptop in der Berliner Isolation befinde, sondern auf einer Wiese im rumänischen Apuseni-Gebirge, wo der Wind die Blätter rascheln lässt und die Grashüpfer durch den Tag hüpfen.

5. Zu Fuß durch die Mongolei von Ins Nirgendwo, bitte!

Franziskas Buch „Ins Nirgendwo, bitte“ über das zu-Fuß-durch-die-Mongolei-Abenteuer mit ihrem Freund habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Und zwar aus ganz anderen Gründen, als ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen, weil ich mich für Erzählungen über Ausdauersport und Herausforderungen interessiere.

Dass ich „Ins Nirgendwo, bitte!“ nach den ersten Seiten nicht mehr weglegen konnte, lag aber nicht an den Extremen des Abenteuers – die gibt es auch – sondern an vordergründig nebensächlichen Elementen: Einblicke in Franziskas Gedanken, Ängste und Glücksmomente, Geschichten von Begegnungen und Abschieden sowie die große Sehnsucht nach dem Ausbruch aus der Norm. Einen Vorgeschmack auf das Buch bekommst du im Blogpost „Mongolei: Wo die Einsamkeit am größten ist.“

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Geschichten, die das Reiseblogger-Leben schreibt.

5 Mal Reisen und Essen

1. Beten & backen: Die Nonnenkekse sind das best gehütete Geheimnis von Madrid von Tracks and the City

Sandra – also ich – liebt regionale Spezialitäten. Noch mehr liebt sie es, kulinarische Köstlichkeiten aufzuspüren, die es nicht an jeder Ecke gibt. Die Kekse, die die Nonnen des Ordens „Las Carboneras del Corpus Christi“ backen, gehören definitiv dazu: Nicht nur, weil sie Nonnenkekse von Madrid lecker schmecken, sondern auch, weil es einem Abenteuer gleicht, sie zu kaufen.

2. Das Menü aus „Dinner for One“ von A decent cup of tea

Da muss ich doch glatt noch ein wenig mehr Eigenwerbung machen. Auf meinem Großbritannienblog A decent cup of tea habe ich mir den Spaß gemacht, mal genau aufzuschreiben, was genau Miss Sophie bei ihrem 90. Geburtstag da eigentlich isst. Von der Vorspeise bis zum Dessert kannst du das Menü aus Dinner for One nachkochen.

3. Maeklong Railway Market von Yummytravel

Der berühmte Markt in Thailand, durch dessen Stände mittendurch ein Zug fährt – Jessica von Yummytravel war dort und hat sich ausgiebig umgesehen. Man bekommt beim Blogpost über den Maeklong Railway Market nicht nur Hunger, sondern auch den ein- oder anderen Geheimtipp für weitere Märkte in Thailand und natürlich die thailändische Küche, zu der Jessica natürlich auch ein paar leckere Rezepte parat hat.

4. Yunnans Küche von The traveling Colonian

Dass es „die chinesische Küche“ so nicht gibt, wissen viele immer noch nicht. Vanessa von The traveling Colonian schon, denn auf ihrer Reise durch Chinas Südwesten ist sie zum ersten Mal auf den Geschmack der kulinarischen Vielfalt Chinas gekommen. Einige Zeit später machte sie in Peking einen Kochkurs für Spezialitäten aus der Provinz Yunnan – und die Gerichte wie Ananasreis oder frittierte Kartoffeln mit Minze klingen extrem köstlich!

5. Reise-Food: dein Essen ist nicht mein Essen von flocblog

Weltreisender Flo vom flocblog hält ein flammendes Plädoyer gegen das All-inclusive-Buffet und für mehr Experimentierfreudigkeit beim Essen auf Reisen. Seine „11 Gebote“ sind dabei keineswegs ein erhobener Zeigefinger, sondern ein Wegweiser für den Genuss unterwegs, denn auch auf Reisen gilt: Essen ist soviel mehr als Essen.

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Reisen und Essen. Eine famose Verbindung.

5 faszinierende Wanderungen

1. Alpe Adria Trail von Phototravellers

Biggi und Flo sind zwei liebenswerte und gleichsam verrückte Münchner, die jede freie Minute in den Bergen verbringen. Und wenn dann mal etwas mehr Zeit ist als nur ein paar Minuten, dann darf die Wanderung auch etwas länger sein. Im Sommer 2019 sind sie daher alle 37 Etappen des Alpe Adria Trails gewandert – von Kärnten über Slowenien nach Italien. Darüber gibt es viel Interessantes zu lesen, am besten du startest hier mit dem Überblicksartikel.

2. Die Nagelfluhkette – 17 Gipfel Tour im Allgäu von Luftschubser

Alexander von Luftschubser zeigt, dass das Schöne meist direkt vor der Haustür liegt – keine Kunst, schließlich lebt der Outdoor Blogger in Bayern. Auf seinem Blog berichtet er über Wanderungen in seiner Heimat und verrät auch echte Geheimtipps wie die 17-Gipfel-Tour im Allgäu.

3. 42 Kilometer laufen beim Frankenwald Wandermarathon von Tracks and the City

Meine Teilnahme am Frankenwald Wandermarathon im Sommer 2022 war etwas ganz besonderes für mich. Nicht nur, weil das Wanderevent aufgrund seiner vielen Essens- und Aktivitäts-Stationen beispiellos ist, sondern weil ich mir zuvor einfach nicht vorstellen konnte, dass ich so etwas schaffen kann. Ob ich die 42 Kilometer gelaufen bin und was es auf dem Wandermarathon alles zu erleben gibt, erfährst du in dieser Geschichte.

4. 1000 Kilometer zu Fuß durch West Australien von Fräulein Draußen

An Fräulein Draußen a.k.a. Kathrin kommt man nicht vorbei, wenn man sich für (Solo-)Outdoor-Abenteuer interessiert. Die wahre Geschichte ist einfach zu schön: ein „Drinnie“ wird ganz spontan zum „Draußi“– und zwar für immer. Nachhaltig beeindruckt hat mich ihr Bericht über ihre Fernwanderung durch West Australien. Obwohl darin sage und schreibe 20 Schlangen vorkommen macht mir das Fräulein große Lust darauf, den Bibbulum Trail auch einmal zu gehen.

5. Tongariro Alpine Crossing – ob ich das schaffe? von Genussbummler

19 Kilometer durch den Tongariro National Park in Neuseeland, vorbei an der Kulisse von Mordor. Ina von Genussbummler weiß zunächst nicht, ob das wirklich so eine gute Idee war. Die Wanderung durch die bizarre Vulkanlandschaft führt sie nicht nur an den türkisfarbenen Emerald Lakes vorbei, sondern auch an ihre Grenzen. Ob es Ina letztendlich geschafft hat und ihr Fazit zu dieser anstrengenden Tour liest du hier.

5 Reiseblogger übers Reisebloggen

1. Professionell und kooperationsgeil: Wie ich meine tausend Sponsoren an Land ziehe von Blickgewinkelt

Inka räumt hier mal so richtig auf mit den gängigen Vorurteilen – und das alles von ihrer ganz persönlichen Warte aus. Ein lustig zu lesender Artikel über die nicht immer so lustige Realität einer nebenberuflichen Reisebloggerin, die ihren Blog nicht als Geldmaschine sieht aber dennoch (oder gerade deswegen) aus purer Leidenschaft bloggt.

2. Mal was anderes: Meine Ratschläge für angehende Blogger von Weltreiseforum

Oliver betreibt seinen Reiseblog Weltreiseforum seit vielen Jahren – und das ganz schön erfolgreich. Seine geballte Erfahrung hat er in einen Artikel für alle gepackt, die selber mit dem Gedanken liebäugeln, über das Reisen zu schreiben. Olivers Ratschläge für angehende Blogger findest du hier.

3. Warum ich bis jetzt noch nichts über Kuba erzählt habe von wandernd

Was macht man, wenn man von einer Reise zurückkehrt, und nicht genau weiß, was man eigentlich schreiben soll? Ilona vom Reiseblog wandernd ging es nach ihrer Kubareise eben genau so. Zwischen Sozialismus-Romantik und dem Karibik-Feeling kommt die harte Realität zum Vorschein.

„Jetzt, wo ich darüber schreibe, kommen all die widersprüchlichen Eindrücke wieder hoch. Ich kann nicht einfach anfangen, über Kuba zu schwärmen, denn sofort mischt sich ein „Ja aber“ dazwischen. Und genauso wenig kann ich nur kritisch über dieses Land schreiben, denn sofort sehe ich mich in Trinidad stehen, mit einem Cocktail in der Hand Salsa-Klängen lauschend.“ Deshalb hat Ilona lange nichts über Ihre Kuba-Reise geschrieben, doch ich bin froh, dass sie es letztendlich doch getan hat, denn der etwas andere Kuba-Reisebericht ist sehr lesenswert.

4. Blogs sind tot. Oder? von The Happy Jetlagger

Tatiana von The Happy Jetlagger schreibt in ihrer Kolumne darüber, warum sie immer noch Reiseblogs liest – und warum sie auch angesichts der immer stärker werdenden Supermacht Instagram an ihrem eigenen Blog festhält. „

Ich mag Blogs, weil sie für mich eine Art Gesamtkunstwerk sind. Auf Instagram sehe ich nur ein schönes Foto mit einem netten Text auf einer Plattform, die für alle gleich ist. Aber auf einem Blog sieht man viel mehr: Das Herzblut, das im Design steckt, die Gestaltung, mehr Hintergrundinfos, eine ganze Geschichte, manchmal noch kleine Extras, je nachdem, und ein viel umfangreicheres Bild als das es zum Beispiel Instagram je vermitteln kann.“ Liebe Tatiana, das sehe ich ganz genau so und erst recht, nachdem ich für diesen Artikel innerhalb von einer knappen Woche 50 Blogposts durchgelesen habe!

5. Sechs Gründe, warum Bloggen scheiße ist… von Passenger X

Von Social Media Overload über Unverständnis bis hin zur Realität hinter der schönen Instagram-Fassade: Nicole von Passenger X nennt sechs Gründe, warum das (Reise-)Bloggen weitaus weniger toll ist, als sich das viele vielleicht vorstellen. Und erzählt uns im Anschluss daran, warum sie es dennoch tut. Pflichtlektüre für alle, die denken, dass Reiseblogger den ganzen Tag nur am Meer liegen.

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PS: Reiseblogger sind nicht gleich Influencer

5 Reisehacks

1. 9 Tipps wie du in fremden Betten besser schläfst von fratuschi

Sabine vom Luxusreiseblog fratuschi bettet ihr Haupt meist in edlen Betten, doch das heißt nicht automatisch, dass man dort auch gut schläft. Mit ihren neun einfach umzusetzenden Tipps bist du ab sofort gewappnet gegen unnötiges Kissenwälzen in fremden Federn. Ach ja, und Rambo wird auch noch zitiert!

2. Remote arbeiten mit Handgepäck von Tracks and the City

Zauberwort „Workation“ – die Verbindung von Arbeit und Urlaub oder auch, das Arbeiten an anderen Orten. Was du alles für eine mehrwöchige Workation benötigst, welcher der beste Handgepäck-Rucksack für remote Work ist und welche Tools und Gadgets das Arbeiten von unterwegs noch ein wenig machen, verrät dir die Workation Packliste.

3. Was tun, wenn das Hotel überbucht ist? von Mandys Abenteuerwelt

Mandy hat jahrelang im Hotel gearbeitet und hat deswegen so einige Geheimtipps auf Lager – unter anderem was du tun kannst, wenn das Hotel überbucht ist. Und verrät ganz nebenbei, dass es sogar eine echter Glücksfall sein kann, wenn man vom Hotel wegen Überbuchung ausquartiert wird. Gewusst wie – nicht verzagen, Mandy fragen!

4. Ultraleiches Trekkingessen selbstgemacht von Little Red Hiking Rucksack

Anne von Little Red Hiking Rucksack wandert für ihr Leben gern. Was sie aber weniger gern mag, sind die auf Wanderungen so typischen Dosengerichte, Tütensuppen oder gar Astronautennahrung. Anne mag es nachhaltig, möglichst regional und natürlich lecker! Mit ihren Rezepten für ultraleichtes Trekkingessen wird zudem dein Wanderrucksack nicht unnötig beschwert und du bekommst die notwendige Energie, die du für deine (Fern-)Wanderung sicherlich gut gebrauchen kannst.

5. Budgetplanung von Teilzeitreisender

Gehörst du auch zu der Fraktion „Geld im Urlaub ist wie Spielgeld“? Und bist du am Ende einer Reise auch jedes Mal erneut überrascht, wie du so viel Geld ausgeben konntest? Mit den Tricks von Janett von Teilzeitreisender kannst du ganz stressfrei im Voraus planen, welches Budget für deinen Trip realistisch ist und an welcher Stelle du noch den ein oder anderen Euro einsparen kannst. Mit Janetts Ratschlägen zur Budgetplanung sowie der dazugehörigen Budgetplan-Checkliste hast du ab sofort eine innige und angstfreie Beziehung mit deiner Reisekasse.

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Alles wird gut. Irgendwann.