Nach gefühlt einem Vierteljahrundert: endlichwieder ein Monatsrückblick! Mit wenig Laufen, aber viel Reisen und Entdecken. Wonnemonat, Schmonnemonat: alles über meinen Mai.

Laufen

Ja, das ist jetzt ein bisschen doof, den ersten Monatsrückblick seit 9 Monaten mit einem Negativrekord anzufangen. Aber hilft ja nix – schließlich ist diese monatliche Rückschau keine Selbstdarstellung (na gut, ein bisschen), sondern dient dazu, authentisch zu dokumentieren, wie es gelaufen ist. Für euch als Leser, aber in allererster Linie auch für mich selbst – denn wenn ich etwas nicht aufschreibe, dann verdränge ich gerne manche unangenehme Wahrheit. Kommen wir zu den Fakten: ich war im gesamten Mai 15 Kilometer laufen. Ungefähr. So ganz genau weiß ich es nicht, denn ich bin von runtastic zu Strava gewechselt und es kann sein, dass irgendwas dabei verloren ging. Aber tatsächlich kann ich mich nur an zwei Läufe erinnern: Den S25 Berlin, bei dem ich die 10 Kilometer in 1h und 6 Minuten gelaufen bin sowie ein Morgenlauf am Tag nach der Royal Wedding in Windsor.

Anderer Sport

Viel Spazieren, Wandern. Davon einmal um den Liepnitzsee (absolute Empfehlung) und einmal im Spreewald. Das war auch sehr schön, allerdings ging es auf einem großen Teil davon entlang eines Fahrradwegs ohne jeglichen Schatten, und an dem Tag war es ganz besonders heiß.

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Bereiste Orte

In Sachen Reisen ist meine Mai-Statistik ziemlich gut! Neben ein paar sehr schönen Wochenendausflügen ins Berliner Umland (Spreewald, Uckermark, Döberitzer Heide) ging es im Mai zur Royal Wedding nach Windsor, gemeinsam mit Simone von Totally London. Ein Highlight, und das nicht nur, weil ich die schöne Duchess Meghan in live gesehen habe. Kaum zurück in Berlin habe ich ein paar wenige Tage später erneut die Koffer gepackt. Ziel: Rotterdam. Hier fand die Reisebloggerkonferenz Traverse 18 statt, und wieder war Simone dabei. Neben viel Input und sehr guten Vorträgen und Diskussionen habe ich mich gefreut, dort auf Barbara von Barbaralicious und Corinna von Aussteigen Bitte! zu treffen (auch wenn wir viel zu wenig Zeit füreinander hatten!). Rotterdam ist übrigens ein absolutes Architektur- und Foodie-Paradies, lies‘ hier mehr über das sagenhaft gute Street Food in Rotterdam. Eine Städtereise nach Rotterdam gehört auf jeden Fall auf jede Europa-Bucketlist!

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Learnings

Das Bauchgefühl hat immer recht.

Herausforderungen

Neuer Job, viel Umherreisen, wenig Zeit, Ernährung: im Mai lief vieles nicht so, wie es sollte, deshalb habe ich einfach alles so laufen lassen, wie es gerade in den Alltag reinpasste. Dass das nicht immer die besten Entscheidungen, was z.B. Ernährung oder Bewegung betrifft beinhaltete, kannst du dir wahrscheinlich denken. Ein anderes, sehr herausforderndes Thema war die DSGVO, wer’s noch nicht gehört hat (echt nicht?): die Datenschutzgrundsatzverordnung. Ein Großteil des Mais ging dafür drauf, die Blogs dahingehend zu überarbeiten.

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Beliebtester Post

Mein Artikel „8 gute Gründe, nicht nach Wolfenbüttel zu fahren“ hat das Internet gesprengt. Na gut, vielleicht nicht das ganze Internet, aber zumindest was meine Statistik angeht: Am ersten Erscheinungstags eines Posts hatte ich noch nie so viele Zugriffe. Vielleicht entwickelt sich der Wolfenbüttel-Post ja zu einem Evergreen auf dem Blog, wir werden sehen!

Beliebtester Instagram Post

Meine Aussicht beim Frühstück in der Uckermark kam bei euch ziemlich gut an.

Highlights

Viele bemerkenswerte Ereignisse, aber natürlich, wie sollte es anders sein: der Moment, an dem die Kutsche mit Harry und Meghan an mir vorbeifuhr, war definitiv das Highlight im Monat Mai. Alles über meinen Einsatz als Royal Wedding Blogger erfährst Du auf meinem Großbritannienblog A decent cup of tea.

 

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Gelesen

Viel weniger, als ich wollte. Was die fiktive Leserei angeht, hänge ich immer noch beim Mittwoch der Nicci-French-Wochentagkrimis. Bei meinen Reisebloggerkollegen habe ich mich im Mai des Öfteren inspirieren lassen. Seit meinem Ausflug in die Döberitzer Heide, bei der uns ein Vogelkundler herumgeführt hat, finde ich das Geek-Thema Ornithologie immer interessanter, deshalb hat mir der Artikel von GoOnTravel über die Ringelgans-Tage auf Hallig Hooge richtig gut gefallen. Sehr lachen musste ich beim Blogpost von Audrey im Wanderland über das Reiseblogger Barcamp in Wolfenbüttel. Sehr bewundert habe ich (mal wieder!) Dani von Freundin Freiheit, die 74 von 100 Kilometern bei der 7-Seen-Wanderung im Leipziger Neuseenland geschafft hat.

Gehört

Wieder und wieder: Morrissey. Mit sehr gemischten Gefühlen und voll der traurigen Gewissheit, dass ich mir nie wieder ein Konzert von ihm anschauen werde.Und jetzt brauche neue Musik! Und neue Podcasts! Vorschläge?

 

Sonnenaufgänge

Weniger als ich wollte, dafür teilweise sehr spektakulär, wie der Sonnenaufgang über der Erasmus-Brücke in Rotterdam oder den Sonnenaufgang im Windsor Castle Park, den du hier als Titelbild siehst.