[Werbung, da ich Empfehlungen ausspreche, von denen ich persönlich überzeugt bin]

Erst im Rückblick wird mir bewusst, wie viel im August los war. Ich so gut wie nie zu Hause. Stressig? Ja, schon. Lohnenswert? Logo! Und ein bisschen unfreiwilliger Nervenkitzel war auch dabei. Voilà, so war er, der August 2018.

Laufen

47,6 Kilometer – nicht viel, aber hey, fast 10 Kilometer mehr als im Juli. Insofern freue ich mich einfach über die Minikurve nach oben. Und darunter waren ein paar richtig schöne Läufe, wie zum Beispiel endlich mal wieder ein Park Run in der Hasenheide Berlin, zusammen mit meinem Besuch aus der alten Heimat Susi. Nicht minder toll: mein Lauf in Bürgerpark in Bremen, bei dem mir sogar ein Pfau begegnet ist. Ich liebe es, in Bremen zu laufen, es gibt einfach so viele schöne Laufstrecken in Bremen.

Einen Parklauf der inoffiziellen Art hatte ich in Brandenburg im Landkreis Oder-Spree. Hier war ich mit meiner Firma zum Teamretreat auf Schloss Steinhöfel und nutzte einen frühen Morgen für einen Lauf durch die Schlossanlagen und den angrenzenden Wald. Wunderschön und mit Schafbegegnung – auch wenn dort ein anderes Erlebnis noch weitaus aufregender werden sollte, aber dazu später mehr.

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Beim Mauerweglauf war ich nur passiv-Läuferin, d.h. Unterstützung an der Laufstrecke: mein Freund und drei andere Läufer sind in einer Viererstaffel die gesamten 160 Kilometer gelaufen und zwar in einer absolut fantastischen Zeit von 15 Stunden und 39 Minuten. Einfach nur Wahnsinn, dieser Lauf, die Atmosphäre und die Verrückten, die sich das geben – meinen allergrößten Respekt an alle Teilnehmer und Organisatoren.

Bereiste Orte

Bremen, Bremen, wir fahren nach Bremen! Im Rahmen des Europäischen Raumfahrtjahres war ich zusammen mit einer Bloggertruppe in meine liebste Hansestadt eingeladen. Hättest du gewusst, dass Bremen Raumfahrtstandort ist? Tja, ich bisher auch nicht – dazu gibt’s bald mehr hier zu lesen. Wenn du zu ungeduldig bist, dann schau mal bei hier bei Places and Pleasure vorbei.

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Ein Monat ohne Uckermark-Besuch? Undenkbar! Diesmal musste ein Tagesausflug reichen, um meine Sehnsucht zu stillen. Es ging nach Warnitz, um beim Camping am Oberuckersee zu schwimmen (ich liebe, liebe, liebe diesen See!) und meinem Bruder beim Räucherfischverkaufen über die Schulter zu schauen.

Und dann gab’s noch einen sehr arbeitsintensiven und sehr heißen zweitägigen Aufenthalt im Brandenburgischen Steinhöfel. Hier war ich mit der Firma, für die ich arbeite, zum Workshop. Bei 38 Grad mitunter ganz schön heftig, aber die Räumlichkeiten – ein spätklassizistisches Schloss aus dem 18. Jahrhundert und die weitläufige Parkanlage drumherum – haben das allemal wettgemacht. Und jetzt erfährst du auch, was hier so besonders nervenaufreibend war. Nach einem langen ersten Tag freute ich mich auf mein wunderschönes Zimmer mit dem großen Bett. Da es auch nachts nicht abkühlte, ließ ich die Fenster offen und freute mich, dass es hier anscheinend keine Mückenplage gab. Nur um ein paar Stunden später von heftigem Geflatter aufzuwachen: zwei Fledermäuse hatten sich in mein Zimmer verirrt und waren dabei ganz schön desorientiert. Besuch von Batman? Oder einem Vampir?! Wie es weiterging erfährst du demnächst in einem eigenen Artikel über das Schloss Steinhöfel. Ein bisschen Spannung muss ja schließlich sein.

Und als wohl allerletzte Berlinerin habe ich es endlich auch mal nach Beelitz Heilstätten geschafft. Auch das war von meiner Arbeit aus, ein Abteilungsausflug. Wir hatten nur Zeit für eine kleine Tour und ich konnte somit nur ein paar wenige Gebäude sehen, was aber definitiv Lust auf mehr gemacht hat. Zusätzlicher Programmpunkt: der Baumwipfelpfad und der Beelitzer Barfusspark. Hier bald mehr dazu!

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Learnings

Ich weiß jetzt, was man nicht macht, wenn man Besuch von Fledermäusen hat. Und mal wieder: Katzen sind die Allerbesten.

Herausforderungen

Darf ich es ein letztes Mal sagen? Mir. Ist. Zu. Heiß.

Beliebtester Post

Das hätte ich ja niemals so vermutet, aber tatsächlich haben sehr viele Menschen meinen Blogpost über meine allererste Kreuzfahrt gelesen: Kreuzfahrt für Anfänger. 7 Tipps für Menschen die denken, dass sie eigentlich keine Kreuzfahrten mögen.

Highlights

In Bremen durfte ich einen Nachbau der ISS-Raumstation betreten und es war so geil! Als Kind wollte ich nämlich nicht nur Schauspielerin, Zahnärztin und Seiltänzerin werden, sondern auch Astronautin (und dann kamen die Naturwissenschaften ins Spiel und es war vorbei). Überhaupt war der ganze Bremen-Trip ein einziges Highlight, bald mehr dazu.

Eine ehemalige Kollegin hat mir Tee und Gebäck aus Madeira mitgebracht und überhaupt war es toll, sich mit ihr zu treffen nach fast einem halben Jahr, in dem wir uns nicht gesehen haben und in dem so passiert ist. Was so besonders ist an Madeira und warum es der perfekte Ort für einen gepflegten Afternoon Tea ist, das erfährst du bald auf meinem Großbritannienblog A decent cup of tea.

Den perfekten Besuch hatte ich im August: einmal von meiner guten Freundin Susi, die ich seit der 5. Klasse kenne und liebe. Wir haben ein ziemlich relaxtes Berlin-Programm gemacht: Sundowner auf dem Holzmarkt, Parkrun am Samstag morgen, Dumplings auf der Thaiwiese und Sonnenuntergang auf Stralau. Perfekt, wenn der Besuch einfach alles so mitmacht und sich genauso gerne treiben lässt wie ich.

Netter Besuch Nr. 2: die österreichische Reisebloggerin Martina von Wanderhunger. Kurz bevor sie mit ihrem Mann nach Thailand auswandert, um dort Tauchlehrerin zu werden, hat sie sich Berlin angeschaut und uns Berliner Reiseblogger besucht. Besonders gut gefallen hat ihr eine Street Art Tour und, wie sollte es anders sein, das mittlerweile sehr reichhaltige kulinarische Angebot Berlins. Das sind Martinas Restaurant-Empfehlungen für Berlin.

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Und noch jemand war da, nämlich Mirjam von freesendern. Mit ihr war ich richtig produktiv: wir haben an meiner neuen Texter-Website gebastelt, die hoffentlich, hoffentlich bald bereit für diese Welt ist.

Kurz habe ich bei der ersten Berlin Travel Night im Parker Bowles vorbeigeschaut. Obwohl ich nicht so viel mitbekommen habe und mich der erste Vortrag emotional auch nicht berührt hat, denke ich, dass diese Vortragsreihe sehr viel Potenzial hat: ganz normale Menschen wie du und ich stellen sich auf eine Bühne und erzählen von ihren Reisen. Diaabend 2.0 sozusagen – ich find’s super und freue mich schon sehr auf das nächste mal. Das Format ist monatlich geplant und wird von den Machern des Berlin Travel Festival veranstaltet.

Geschaut

Zur Zeit stehe ich sehr auf Real-Crime-Dokus und The Staircase ist für mich dabei ein absolutes Meisterwerk. Nachdem ich die Staffel zu Ende geschaut habe, hatte ich zwar noch mehr Fragen und Zweifel als zuvor aber da bin ich sicherlich nicht die einzige. Und was schaue ich jetzt? Empfehlungen, bitte!

Gelesen

„Läuft“, das Magazin von laufen.de. Warum? Weil ich mit einem minikleinen Foto und Text darin vorkomme. Das Ergebnis eines Interviews und Fotoshootings an der Spree. Die Online-Version kannst du dir hier anschauen. Durch die Fotos von mir beim Laufen von Fotograf Norbert Wilhelmi haben mein Lauffoto-Trauma überwunden, das ich dir hier ganz genau erkläre: Komplexe einer Läuferin: auf Lauffotos scheisse aussehen.

Sonnenaufgänge

Weniger, als ich das eigentlich vorhatte. Das wird ganz schön eng mit meinem Projekt 100 Sonnenaufgänge in 2018! Einen sehr schönen Sonnenaufgang habe ich in Bremen erlebt, auf einem Spaziergang als die anderen Blogger noch selig schlummerten.

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Pläne für September 2018

Der September hält einiges bereit. Zum ersten Mal werde ich beim Berlin Marathon als Volunteer dabei sein. Bei Kilometer 20 stehe ich am Verpflegungsstand und versorge die Läuferinnen und Läufer mit Wasser und Obst. Und noch einmal bin ich Support an der Laufstrecke, und zwar beim TrailRun Berlin. Das wird ein Spaß, denn das sind die wohl „härtesten Kilometer Berlins“ – und ich muss sie nicht laufen, haha.

Und dann…endlich: Madrid. Über drei Jahre lang war ich nicht mehr in der Stadt, in der ich einmal fast ein Jahr gelebt habe. Der Himmel, die Menschen, diese ganz besondere Stimmung: ich kann es kaum erwarten bis es endlich wieder in die spanische Hauptstadt geht, auch wenn es nur für ein paar Tage ist. Hast du auch Lust auf Madrid? dann lies meine 7 Tipps für deinen ersten Madrid-Besuch.

Lauftechnisch steht Höhentraining auf dem Programm. Höhentraining in Berlin – hä? Glaub‘ mir, das ist durchaus machbar. Wir haben die Müggelberge, wir haben die Berge im Grunewald und für jemanden, der in Sachen Steigung so untrainiert ist wie ich dem reicht fürs Erste auch der kleinere (!) der beiden Hügel im Volkspark Friedrichshain. Warum das Ganze? Weil ich im Oktober bei meinen allerersten Trailrun in Kulmbach im Frankenwald nicht total außer Puste kommen will.

Und dann noch was ganz anderes: ich gebe im September einen Online-Workshop zum Thema „Storytelling für Unternehmerinnen.“ Das mache ich nicht etwas auf eigene Kappe, sondern als Teil des she-preneur-summit 2018, der über den ganzen September läuft und viele Themen rund um Selbständigkeit, Selbstorganisation und Unternehmerinnentum abdeckt. Aufgeregt? Ähm, ja. Hier gibt’s schonmal einen Sneak Peak in meinen Storytelling-Workshop für Unternehmerinnen.

jack-summerrollsSummer Roll Grand Master Jack und ich sagen Tschüss August, hallo September!