Zuletzt aktualisiert am 28. Februar 2026
Einmal fliegen können und Madrid aus der Vogelperspektive entdecken… diesen Wunsch kann ich dir zwar nicht ganz erfĂĽllen, aber wo du die spanische Hauptstadt von oben anschauen kannst, verrate ich dir gern! Während ich dir in meinem anderen Artikel die besten Rooftop-Bars in Madrid fĂĽr einen Drink ĂĽber den Dächern vorstelle, konzentriere ich mich hier auf die „echten“ Aussichtspunkte – von monumentalen TĂĽrmen bis hin zu den grĂĽnen HĂĽgeln der AuĂźenbezirke. Und das Beste daran: Die meisten davon sind kostenlos!
Egal, ob du den perfekten Fotospot für die Madrider Skyline suchst oder einfach nur bei einem Picknick zusehen willst, wie die Sonne hinter dem Horizont verschwindet: Hier kommen meine persönlichen Favoriten.

1. Faro de Moncloa: Madrids Leuchtturm
Hättest du’s gewusst? Madrid hat einen Leuchtturm! In Wahrheit handelt es sich beim „Faro de Moncloa“ im gleichnamigen Viertel um einen 110 Meter hohen Sendemast. Die Fahrt mit dem Panoramalift dauert nur 50 Sekunden – ein kleiner Adrenalinkick inklusive, wenn the Welt am Boden immer kleiner wird. Von oben hast du durch die riesigen Glasfronten einen Wahnsinnsblick, der bei gutem Wetter bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Sierra de Guadarrama reicht.
- Anreise: Metro 3 oder 6 (Moncloa)
- Eintritt: ca. 4 €
- Adresse: Av. de la Memoria, 2, 28040 Madrid
2. Templo de Debod: Sonnenuntergang am ägyptischen Tempel
Dieser ägyptische Tempel ist ein Geschenk an Spanien und der wohl beliebteste Ort für den Sonnenuntergang in Madrid. Er liegt im Parque del Oeste auf einem Hügel. Hier treffen sich abends alle: Verliebte, Studierende mit Gitarren und Touristen mit Kameras. Als ich das letzte Mal da war, wurde ich sogar Zeugin eines Heiratsantrags – als die Angebetete „Ja“ gesagt hat, hat die ganze Menschenmenge gejubelt, inklusive mir. Das Tempelinnere kannst du übrigens kostenlos besichtigen, es gehört zu meinen liebsten kostenlosen Aktivitäten in Madrid.
- Anreise: Metro 3 oder 10 (Plaza de España oder Ventura RodrĂguez)
- Eintritt: Kostenlos
- Adresse: C. de Ferraz, 1, 28008 Madrid
3. Mirador de la Cornisa am Palacio Real
Dieser Aussichtspunkt ist noch ein kleiner Geheimtipp und liegt direkt auf der Plaza de la ArmerĂa, zwischen dem Königspalast und der Almudena-Kathedrale. Der Blick geht weit ĂĽber den grĂĽnen Campo del Moro und das Manzanares-Tal bis hin zur Casa de Campo. Es ist fĂĽr mich der majestätischste Blick der Stadt. Man fĂĽhlt sich hier der Geschichte und den Königen sehr nah, ohne den Eintritt fĂĽr das Schloss zahlen zu mĂĽssen. Wenn du hier in der Nähe bist, lohnt sich auch ein Spaziergang zum imposanten Bahnhof Atocha mit seinem tropischen Garten im Inneren.
- Anreise: Metro 2 oder 5 (Ópera)
- Eintritt: Kostenlos
- Adresse: Plaza de la ArmerĂa, 28013 Madrid
4. Mirador del Factor/Mirador de la Catedral
Direkt hinter der Almudena-Kathedrale findest du diesen kleinen, oft übersehenen Mirador. Er bietet eine wunderbare Perspektive auf den südwestlichen Teil der Stadt, besonders auf die Basilika San Francisco el Grande. Der perfekte Ort, um kurz innezuhalten und den Sonnenuntergang über den Dächern von La Latina zu genießen, bevor man sich ins Nachtleben stürzt, z.B. im Partyviertel Malasaña.
- Anreise: Metro 2 oder 5 (Ópera)
- Eintritt: Kostenlos
- Adresse: C. del Factor, 1, 28013 Madrid
5. Casa de Campo: Panorama vom Stadtwald
Die Casa de Campo ist Madrids riesige grüne Lunge. Mein absoluter Favorit ist der „Mirador de las 6 panorámicas“. Ich empfehle dir, zum Sonnenaufgang hierher zu kommen. Dann teilst du dir den Blick nur mit ein paar Joggern und herumhoppelnden Hasen und hast die Stadt ganz für dich. Es ist der perfekte Ort, um Madrid einmal ganz ohne Autolärm zu betrachten und die Skyline aus der Ferne wirken zu lassen.
- Anreise: Metro 10 (Station Lago oder Batán)
- Eintritt: Kostenlos
- Adresse: Cam. del Robledal 2, 28011 Madrid
6. Mein Insider-Tipp: Parque del Cerro del TĂo PĂo
Zum Abschluss mein absoluter Herzensort, wenn ich dem Trubel entfliehen will. Die Madrilenen nennen den Park im Stadtteil Puente de Vallecas liebevoll „Las Siete Tetas“ (die sieben Brüste) – wegen seiner sieben markanten Hügel. Hier hast du die gesamte Skyline vor dir: vom markanten Fernsehturm Torrespaña bis zu den modernen Hochhäusern der Cuatro Torres.
Der klassische Madrid-Sonntag lässt sich super mit dem Rastro Flohmarkt in La Latina verbinden. Entweder du startest den Tag mit dem Flohmarkt-Trubel und fährst später zur Ruhe auf den Hügel, oder du genießt erst den Sonnenaufgang hier und stürzt dich danach in das Getümmel des Rastro. Wenn du morgens hingehst, solltest du dich unbedingt mit den köstlichen Churros von Bernabé belohnen. Für mich gehören sie zu den besten Churros in ganz Madrid!
- Anreise: Metro 1 (Buenos Aires oder Portazgo), dann ca. 15 Min. FuĂźweg bergauf.
- Eintritt: Kostenlos
- Adresse: C. de Ramón Pérez de Ayala, 12, 28038 Madrid
7. Die Seilbahn (Teleférico): Schweben über Madrid
Wenn du keine Lust auf Wandern hast, aber Madrids Stadtwald Casa de Campo von oben sehen willst, nimm die Seilbahn. Sie verbindet die Station Rosales mit dem Herzen des Parks. Du schwebst dabei über den Rosengarten (Rosaleda) und den Fluss Manzanares. Ein toller Perspektivwechsel und besonders schön, wenn du nach einem langen Madrid-Sightseeing-Tag eine Pause vom Laufen brauchst, aber trotzdem die Skyline im Auge behalten willst. Falls du noch eine Unterkunft suchst: Ich habe hier meine Tipps für die passende Übernachtung in Madrid zusammengestellt.
- Anreise: Metro 3 oder 4 (ArgĂĽelles)
- Eintritt: ca. 6 € (Hin- und Rückfahrt)
- Adresse: Paseo des Pintor Rosales, s/n, 28008 Madrid







