Schon fast Ende März und immer noch keine Frühlingsgefühle! Kein Wunder, bei dem eiskalten Wind, der derzeit durch Berlin fegt. Weil die Narzissen aber schon aus der Erde lugen und die Luft schon gar nicht mehr nach Winter riecht, ist es höchste Zeit, das Frühjahr 2018 zu planen. Nach einem recht mauen ersten Quartal darf es nun bitte gerne bergauf gehen.

Mein 2018 bisher…das hatte ich mir anders vorgestellt

Meine Lauflust ist schon immer Ausdruck meines Allgemeinzustands gewesen und das war in 2018 bisher genauso. Während der Januar einen vielversprechenden Start ins neue Jahr verhieß,  ging es im Februar schon deutlich zurück mit der Lauferei und von der ersten Märzhälfte wollen wir erst gar nicht reden. Was war los? Die üblichen Rückenprobleme haben mich ausgebremst, diesmal kam aber noch ein neuer Job sowie eine daraus resultierende mangelnde Selbstfürsorge dazu. Diese äußerte sich vor allem in schlechter Ernährung, Schlafstörung, innerer Unruhe und fehlender Freude an Bewegung und allem anderen, was ich sonst so gerne tue. Und auch wenn man lange genug alles ignoriert, was einem das Bauchgefühl sagen will, dann denkt sich der Körper eben „Ha! Der zeige ich es jetzt mal, und zwar so richtig!“ und dann muss man gar nicht mehr überlegen, was richtig und falsch ist, denn dann gilt nur noch eins: sich wieder gut zu fühlen. Daran arbeite ich gerade und lerne, Entscheidungen zu treffen: „If it’s not a ‚hell, yeah!‘, it’s a no.“ Fühlt sich ungewohnt an – aber richtig!

Meine Laufpläne für das Frühjahr 2018

Jetzt heißt es also, nach vorne zu schauen. Die Pläne: die Ausdauer langsam, aber stetig aufzubauen. Ein Ziel ist für mich wichtig, also ein Wettkampf und ein Trainingsplan, der darauf hinarbeitet. Als erste Herausforderung für das Frühjhar 2018 habe ich mir den S 25 herausgesucht, weil ich den Einlauf ins Olympiastadion letztes Jahr so unfassbar toll fand. Genau wie 2017 werde ich auch in diesem Mai auf der 10-Kilometer-Distanz starten. Und zwar ganz ohne Jagd nach der persönlichen Bestzeit. Weitere Läufe wage ich momentan nicht zu planen, der S25 reicht mir als konkrete Herausforderung erstmal.

Meine Reisepläne im Frühling

Das erste Highlight ist das ReisebloggerCamp Mitte April in Wolfenbüttel. Das letztjährige Barcamp war meine Einführung in die Reisebloggerszene. Dort habe ich viele interessante Blogger kennengelernt, von denen manche inzwischen sogar echte Freunde geworden sind. Was genau ein Barcamp ist und warum das so toll ist, erzählen Dir Anne und Anja von GoOntravel.de. Ich freue mich schon riesig darauf, Wolfenbüttel zu entdecken, denn außer, dass ein bekannter Kräuterbitter von dort kommt, weiß ich so gut wie gar nichts über die Lessingstadt.

Im Mai geht’s dann so richtig ab: Erst besuche ich gemeinsam mit Simone von totally-london.net die englische Hauptstadt. Warum? Weil London toll ist. Weil London nie oft genug besuchen kann. Und weil ein Typ namens Harry eine Frau namens Meghan heiratet. Wenn Du bis jetzt noch nicht weggeklickt hast: näheres erfährst Du auf meinen Großbritannien Blog A decent cup of tea.

Das zweite Reiseziel im Mai ist Rotterdam. Und auch hier vermischen sich wieder Arbeit und Vergnügen, denn dort nehme ich an der Bloggermesse Traverse teil. Hast Du Tipps für Rotterdam? Was muss ich sehen, essen, erleben?

Das passiert auf dem Blog im Frühjahr

Wenn Du ein treuer Tracks and the City Leser bist, dann ist Dir die größte Veränderung wahrscheinlich schon aufgefallen: der Blog hat ein neues Kleid! Ich habe mich für ein neues Blog-Theme entschieden, was bedeutet, dass es hier jetzt vordergründig anders aussieht, jedoch noch alles beim alten ist. Okay, vielleicht nicht ganz, denn es sind ein paar neue Dinge hinzugekommen. So habe ich mich endlich durchgerungen, mein Earlybird-Dasein nicht mehr verschämt zu verschweigen (da „uncool“ und „boooring“), sondern es zu feiern. Und genau deshalb gibt es auf dem Blog jetzt eine Extra-Rubrik namens „Für Frühaufsteher.“ Hier kommt alles rein, was Lerchen glücklich macht: Sonnenaufgänge, Cafés mit frühen Öffnungszeiten, Morgenrituale, und, und und… Wenn Du auch ein früher Vogel bist und Wünsche oder Vorschläge für Blogposts hast, gerne her damit!

…und sonst so?

Ich will wieder mehr rausgehen und von den Öffis wieder auf das Rad umsteigen. Und ich will wieder mutiger werden. In letzter Zeit habe ich mich zu sehr von der Devise „ach, lieber nicht, was ist, wenn’s schiefgeht?“ leiten lassen. Ich will noch viel öfter in der Uckermark abhängen. Ich will die Nicci-French-Wochentag-Krimis zu Ende lesen damit ich endlich „Big Magic“ von Elizabeth Gilbert und „Conversations with friends“ von Sally Rooney anfangen kann. Ich will Reiseblogger-Berlin, ein gemeinsames Projekt von mir und anderen Berliner Reisebloggern, weiter ausbauen. Ich will möglichst viele Sonnenaufgänge sehen und mindestens einen davon auf einem Berg. Ich will meine Rollerskates aus dem Keller holen und auf dem Tempelhofer Feld meine Runden drehen. Und ich will bis zum Ende des Frühlings wieder in diese eine ganz bestimmte Jeans passen.

Mein Leitspruch für das Frühjahr

“You get in life what you have the courage to ask for.”
― Oprah Winfrey

So, jetzt stehen sie hier schwarz auf weiß, meine Pläne für das Frühjahr 2018. Wie sieht’s bei Dir aus? Hast Du Läufe oder Reisen geplant? Was sind Deine Herausforderungen und Highlights im Frühling?