Monthly recap: So war der Januar

Monatsrückblick Januar

So schnell ist er rumgegangen, der erste Monat des neuen Jahres. Ein Monat, in dem ich mir ziemlich viel vorgenommen habe, sei es auf sportlicher, beruflicher oder persönlicher Ebene. Schon von jeher ist bei mir der Januar ein Monat gewesen, in dem sich einiges bewegt. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich am Monatsanfang Geburtstag habe und automatisch dann, noch viel mehr als zu Neujahr, das Gefühl eines Neuanfangs habe. Lang genug gefaselt, kommen wir zu den Fakten.

Sport

Laufen

Insgesamt bin ich 77,88 Kilometer gelaufen. Von meinem Trainingsplan habe ich drei Läufe nicht geschafft, was daran lag, dass ich mit einer Erkältung zu kämpfen hatte. Insgesamt läuft’s also gut, auch wenn ich leider noch um einiges langsamer unterwegs bin, als ich das laut Plan sollte.

Anderer Sport

Ich habe mich für den Rehasport angemeldet. Richtig, an-ge-mel-det. Ich war nämlich bisher noch nicht da. Den Rehasport habe ich wegen meiner Bandscheibe verschrieben bekommen, ich sollte also dringendst mal anfangen.
Wo ich hingegen hingegangen bin, obwohl ich total Bammel davor hatte, war Teil 1 meines Kraul-Trainings mit StartschussBerlin. Was soll ich sagen: es war großartig. In einer Stunde habe ich bereits mehr gelernt als in einem Jahr Schulschwimmen das war zumindest mein Gefühl danach. Ich bin gespannt, was Teil 2-4 noch alles bringen werden!

Bereiste Orte

Ryanair Flugzeug über den Wolken

Zum Geburtstag habe ich mir selbst einen kleinen Wochenendtrip nach Nottingham geschickt. Natürlich war ich auch dort eine Runde laufen, und auch wandern. Meine England-Abenteuer kannst Du hier, auf meinem anderen Blog A decent cup of tea nachlesen.

Learnings

Der Januar markiert für mich den Start in einen persönlichen und beruflichen Neuanfang. Persönlich und beruflich sind für mich dabei irgendwie eins, denn diese Trennung von Berufs- und Privatleben ist für mich von gestern und nicht das, was ich mir unter einem erfüllten Leben vorstelle. Ich habe gerade erst damit angefangen, die Fühler nach verschiedenen Optionen auszustrecken, davon ist noch nichts in Stein gemeißelt, aber es fühlt sich gut an, zu schauen, welche Möglichkeiten es alle gibt. Konkret habe ich an einem Online Marketing Kurs, ganz oldschool an der Volkshochschule, teilgenommen, um diese ganze Online-Geschichte endlich mal etwas strukturierter anzugehen. Außerdem habe ich mich zum ersten Mal mit meiner Mastermind-Gruppe getroffen. Wir sind vier Frauen, die eine Business-Idee haben, und sich zweimal im Monat treffen, um sich über die Pläne, Fortschritte und Herausforderungen zu unterhalten. Falls Du auch überlegst, Dich selbständig zu machen, egal ob Solopreneur, Freelancer, klassischer Business-Gründer oder nebenberuflich als Sidepreneur: ich kann Dir eine solche Mastermind Gruppe allerwärmstens empfehlen. Und, in den allerletzten Tagen des Januars habe ich angefangen, Walisisch zu lernen. Ganz ohne Stress, jeden Tag nur fünf Minuten, einfach aus purem Spaß an der Freude.

Fast hätte ich’s vergessen: angestachelt von der Eat Train Love Challenge habe ich versucht, mich im Januar zuckerfrei zu ernähren. Das hat bedingt geklappt, ich war sicherlich nicht ganz konsequent (ich war in Nottingham, und Tee ohne Scones und Jam – undenkbar). Was ich aber dabei gelernt habe, ist, mir viel öfter bewusst zu machen, was ich denn gerade esse und ich tatsächlich mehr auf die Zutatenliste bestimmter Produkte achte. Auf mein Gewicht hat sich das leider nicht positiv ausgewirkt, allerdings, und das hätte ich niemals gedacht, ist mein krasser Schokoladenjieper, der mich pünktlich jeden Nachmittag heimgesucht hat, so gut wie verschwunden.

Herausforderungen

Die größte Herausforderung im Januar war definitiv der Faktor Zeit. 30-Stunden-Job, zwei Blogs, Aufbau einer nebenberuflichen Tätigkeit als Freelancer, Halbmarathontraining, Rehasport, Buchhaltung und war da nicht irgendwo noch ein Social Life? Die meisten Freundschaften haben das ganz gut verkraftet, einige nicht und ich hatte im Januar auch eindeutig zu wenig Sofazeit – da muss ich noch üben, wie ich die Prioritäten richtig setze.

Beliebtester Post

Viele Posts gab es im Januar gar nicht von mir, deshalb fällt die Auswahl nicht schwer. Aber mein 10 gute Gedanken für 2017 Post kam sehr gut an – danke nochmal für die vielen positiven Rückmeldungen dazu!

Beliebtester Instagram Post

Es freut mich natürlich sehr, dass mein beliebtester Instagram Post ein Sonnenaufgang war. Der war aber auch verdammt schön!

Highlights

Ein vegetarischer Sunday Roast in Nottingham, eine Schaukel im schneebedeckten Wald, die ich beim Laufen entdeckt habe, eine Wanderung durch die englische Countryside und ein toller Lauf an David Bowies Geburtstag zu dem Haus in Schöneberg, in dem er mal in den Achtzigern gewohnt hat.

Gelesen

Gesa Neitzels Frühstück mit Elefanten habe ich in einem Rutsch verschlungen, Kluftingers neuesten Fall „Himmelhorn“ fast fertig gelesen und ein Buch über Storytelling angefangen.

Musik

Meine Neuentdeckung des Januars: Patrick Wolf. Als sein Song „The Days“ beim Abspann eines Films lief, den ich auf einer Berlinale Pressevorführung gesehen habe, habe ich richtig Gänsehaut bekommen.

Inspirationen

Ein Film, der mich im Januar wahnsinnig inspiriert hat, ist The Ultimate Thriathlon. In dieser Dokumentation schwimmt, radelt und läuft der Australier Luke Tyburski von Marokko nach Monaco – und das innerhalb von zwölf Tagen! Wirklich, wirklich verrückt und vor allem komplett authentisch und unbeschönigt dargestellt.

Pläne für Februar 2017

Im Februar geht’s munter weiter mit meinem Halbmarathon Trainingsplan. Das wird alles andere als ein Spaziergang, mir ist etwas mulmig for den längeren Läufen (über 15 Kilometer), aber andererseits ist es ja alles machbar und auf mich persönlich angepasst. Dann geht’s weiter im Kraulkurs. Dann will ich mich zum tausendsten Mal an das Thema Yoga heranwagen. Ansonsten werde ich im Februar wohl ziemlich viel Zeit im Kino verbringen, denn: es ist endlich wieder Berlinale! Und, hurra, es geht auch wieder auf meine allerliebste Insel: Mitte Februar verbringe ich ein Wochenende auf der Isle of Wight. Ich bin schon ganz gespannt, wie die Laufbedingungen dort sein werden.

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