Monthly recap: So war der April

Monthly Recap April

Der April war der Monat meiner ersten Bewährungsprobe des neuen Jahres: meiner erster Halbmarathon seit zwei Jahren! Die 21 Kilometer beim St. Louis Marathon haben sicherlich einen guten Anteil daran, dass der April mein bisher laufreichster Monat in 2017 war.

Sport

Laufen

Insgesamt bin ich 92,72 Kilometer gelaufen. Damit bin ich sehr zufrieden (auch wenn der Monk in mir natürlich damit hadert, dass ich die 100 nicht vollgemacht habe).

Anderer Sport

Für anderen Sport habe ich mir im April eindeutig zu wenig Zeit genommen. Das Thema Ausgleichssport ist immer noch ein Stiefkind von mir. Hier muss unbedingt etwas getan werden (und zudem die Foam Roll aus der dunklen Ecke herausholen). Immerhin habe ich schon einmal die Rollerskates angezogen und bin den Mauerweg am Teltowkanal entlanggefahren – toll ists gewesen!

Bereiste Orte

Chicago Downtown_Hancock Building 1

Chicago Downtown

Zwei Wochen USA, das kann sich doch sehen lassen für einen Frühlingsurlaub! Ich war in Chicago und St. Louis und beide Städte haben mir außerordentlich gut gefallen (dazu mehr an anderer Stelle!). Außerdem war ich noch auf dem ReiseBloggerCamp in Bremen und habe die Hansestadt total in mein Herz geschlossen. Da muss ich unbedingt noch einmal hin (auch hier folgt noch ein Reisebericht. Bremen ist sooo schön, wer das noch nicht weiß, sollte unbedingt mal hinfahren!)

Learnings

Der April war ein Monat mit ziemlich viel geistigem Input. Auf dem Reiseblogger Barcamp konnte ich, eigentlich ein alter Hase im Bloggergeschäft, ziemlich viel Neues lernen, über Online-Marketing, Google, Facebook, Pinterest. In den USA habe ich gelernt, dass ich nicht mehr in einer Stadt leben könnte, in der man unbedingt ein Auto braucht, um von A nach B zu kommen. Berlin, I heart you! (Chicago geht aber auch klar).

Herausforderungen

Gooey Butter Cake aus St. Louis

Geiler, aber verdammt fieser Scheiss: Gooey Butter Cake aus St. Louis

Gesunde Ernährung. Ein paar Tage oder Wochen geht’s gut, dann schmeisse ich alle guten Vorsätze wieder über Bord. Von den USA brauchen wir gar nicht erst zu reden, aber auch sonst war der Anteil an Nudeln mit Pesto diesen Monat mal wieder eindeutig zu hoch.

Beliebtester Post

Es gab nur den einen, aber den habt Ihr offensichtlich ganz gern gelesen: meinen Laufbericht zum St. Louis Halbmarathon.

Beliebtester Instagram Post

Meinen Lauf durch Suburbia kam bei Euch am besten an im April, was wohl auch daran liegt, dass ich da meine Mission Marathon offiziell bekannt gebe.

Highlights

St. Louis Arch

St. Louis, Missouri

Ganz eindeutig der St. Louis Halbmarathon und überhaupt, nach über zwanzig Jahren mal wieder die USA zu bereisen. Aber auch die tollen Tage in Bremen mit sehr inspirierenden Menschen.

Gelesen

Der April war kein guter Lesemonat. Für einen Roman hat die Motivation nicht gereicht. Ganz gut inspiriert hat mich hingegen Kris Karrs Crazy Sexy Diet, auch wenn ich noch nichts wirklich davon umgesetzt habe.

Musik

Yay, Bananarama gibt’s wieder, was mich ehrlich freut. Rauf und runter höre ich aber gerade etwas Aktuelleres: die „fake Girlband“ Dream Wife aus Brighton. Reinhören und garantiert sofort toll finden:

Inspirationen

Bobbi Gibb. Sie war nämlich die erste Frau, die den Boston Marathon gelaufen ist – obwohl das damals, 1966, Frauen gar nicht erlaubt war. Wenn Du jetzt denkst: „Stimmt doch gar nicht, das war doch Kathrine Switzer!“, dann geht’s Dir wie mir bis vor Kurzem. Switzer ist den Boston Marathon erst ein Jahr später, 1967 gelaufen, allerdings mit einer Startnummer. Bobbi Gibb hatte sich damals einfach nur so, ohne Anmeldung, auf den Track geschlichen. Switzer kam ihre extrovertierte und medientauglichere Art zugute, weshalb sie den Ruhm abbekam und Bobbi Gibb eher „unter ferner liefen“ aufgeführt wird. Wie genau das alles war, das werde ich mir demnächst in ihrer Biographie Wind in the fire durchlesen.

Pläne für Mai 2017

Der Trainingsplan ist im Mai noch relativ gemächlich, einzig an den Wochenenden erwarten mich etwas längere Läufe, das Tempo ist hier aber auch noch angenehm. Vielleicht werde ich mich spontan noch für ein Rennen anmelden, vielleicht habe ich auch zum allerersten Mal einen Helfereinsatz auf einer Laufveranstaltung. Das wird sich im Laufe der Woche zeigen. Wenn sich der Frühling endlich mal dafür entscheidet, nach Berlin zurückzukommen, möchte ich auch wieder öfter Skaten gehen. Draußen schwimmen wäre natürlich auch großartig! Verreisen werde ich im Mai voraussichtlich nicht, dafür gilt es, neue Orte in und um Berlin zu entdecken. Vorschläge sind willkommen!

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