Monatsrückblick: So war der Juni

Ein Monat voller Glückshormone mit einem dicken fetten Highlight: der Juni war gut zu mir.

Sport

 

Laufen

Eigentlich könnte ich jetzt mit Jammern oder Meckern anfangen, denn: wieder mal 5 Kilometer unter der 100-Marke geblieben! Dass ich aber mit 95 gelaufenen Kilometern trotzdem zufrieden bin liegt hauptsächlich daran, dass ich in der letzten Juniwoche meiner linken Wade nicht mehr zumuten wollte. Denn die wurde im Juni ganz schön beansprucht. Vor allem beim Hella Hamburg Halbmarathon am 25.6., an dem ich die 21 Kilometer fast in meiner alten Bestzeit gelaufen bin. 2 Stunden, 11 Minuten und 59 Sekunden, das sind nur 35 Sekunden mehr als mein allerbester Halbmarathon, den ich 2015 in Nizza gelaufen bin. Dieser Lauf stand ursprünglich gar nicht auf dem Plan, aber ich habe einen Freistart bei Mandy von Go, Girl! Run! gewonnen. Wer Mandy noch nicht kennt: Unbedingt auf dem Blog oder ihrem taufrischen Podcast vorbeischauen – Laufmotivation pur! Der Halbmarathon war nicht der einzige Wettbewerb im Juni: 5,5 Kilometer beim Berliner Firmenlauf, wo ein Stau vor dem Ziel eine neue Bestzeit auf die 5K verhinderte. 10 Kilometer beim Mazda IGA Lauf, wo die Hitze und die Hügel und meine Tagesform fast dafür sorgten, dass ich mein erstes „did not finish“ zu verbuchen hatte. Durchgezogen hab ich es dann trotzdem und solche Läufe machen einen dann irgendwie doch immer am meisten stolz. Und gleich zu Beginn des Juni gab’s den ersten Lauf, 10 Kilometer in Worthing an der englischen Südküste. Ein schöner, flacher Lauf und bis dato die absolute Lieblingsmedaille in meiner Sammlung.

Anderer Sport

Ich kann es ja selbst kaum glauben, aber ich habe es geschafft und war einmal pro Woche im Fitnessstudio. Ich habe so etwas wie eine Kraftsport-Routine angefangen. Die ist zwar noch ausbaufähig, aber immerhin, der Anfang ist geschafft.

Bereiste Orte

worthing pier

Ein Monat, der eine Großbritannien-Reise beinhaltet, ist automatisch ein guter Monat. Meine UK-Sehnsucht führte mich dieses Mal nach Worthing im Süden Englands. Drei Tage britische Seaside, mit einem Lauf und einem Ausflug aufs Land mit Joanna, die ich ursprünglich mal in Berlin als Laufpartnerin kennen gelernt hatte. Zusammen laufen waren wir übrigens genau ein einziges Mal, haha.

Learnings

Ich darf die Woche nicht immer so voll packen sondern brauche Puffer für Unvorhergesehenes. Und vor allem für mehr Ichzeit.

Herausforderungen

Die alte Geschichte: bessere Ernährung. Es will einfach nicht klappen.

Beliebtester Instagram Post

Gleichstand zwischen Hamburg und Worthing! Mal schauen, welche Medaille am Ende das Rennen macht 🙂

Highlights

Hamburg Marathon Medaille

Ganz klar der Hamburg Halbmarathon – weil das so eine wichtige, mentale Hürde für mich war. Die war zwar nicht mehr ganz so hoch, weil ich im April mit dem St. Louis Marathon endlich wieder die 21-Kilometer-Strecke gelaufen bin. In Hamburg habe ich aber gemerkt, dass ein Anknüpfen an alte, schnellere Zeiten doch nicht so utopisch ist wie gedacht. Und natürlich: Scones und Sunday Roast essen, Sonnenuntergang gucken und dem Meeresrauschen lauschen in Worthing, England.

Musik

Rauf und runter: Miley Cyrus klingt in ‚Malibu‘ mehr und mehr nach ihrer Patentante Dolly Parton.

Pläne für Juli 2017

Wieder mal das selbe Ziel: mehr als 100 Kilometer laufen! Neue Laufrouten entdecken und vielleicht auch mal wieder ein bisschen wandern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.