42. BMW Berlin Marathon – Ultimative Tipps für Zuschauer

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Nur noch 24 Stunden….

dann ist es wieder so weit und ganz Berlin ist im Ausnahmezustand. Am Sonntag, 27. September um 8:45 Uhr fällt der Startschuss für den 42. BMW Berlin Marathon. Falls Du diese Zeilen gerade liest, dann, so vermute ich zumindest, interessierst Du Dich für den Marathon, läufst ihn aber nicht selbst. Denn erfahrungsgemäß hat man knapp 24 Stunden vor einem solch wichtigen Rennen absolut gar keinen Nerv mehr für irgendwelche Infos. Sondern einfach nur noch dieses ganz bestimmte Kribbeln und eine Ungeduld, die einen fast in den Wahnsinn treibt: Möge es nur endlich losgehen!

Lohnt es sich überhaupt, als Zuschauer dabei zu sein?

Ist die Sonne warm? Ist Wasser nass? Ist Deutschland Fußball-Weltmeister? Ok Ok, ich höre schon auf. Diese Frage ist nämlich tatsächlich nur mit einem ganz klaren „Ja!“ zu beantworten. Selbst wenn Du selber (noch) kein(e) Sportler(in) bist – die Atmosphäre beim Berlin-Marathon ist eine ganz besondere, die niemanden kalt lässt. Klar, wenn über 40.000 Läufer (und 6.000 Skater) durch Berlin laufen! Das Besondere am Berlin-Marathon sind jedoch nicht nur die aktiv am Wettkampf Beteiligten – die vielen Zuschauer und Fans die an der Strecke anfeuern und mitfiebern sind mindestens genauso wichtig. Da werden Motivations-Schilder hochgehalten, zahlreiche Bands und Musiker spielen am Straßenrand, und Crews unterstützen ihre Team-Mitglieder mit vollen Kräften.

Wo habe ich den besten Platz?

„Den“ besten Platz gibt es nicht. Je nachdem ob man es bevorzugt, mitten im Getümmel zu sein oder lieber einen besseren Blick auf bestimmte Läufer zu erhaschen, sucht man sich entweder einen Platz an den beliebten (Start & Ziel am Brandenburger Tor bzw. Unter den Linden, Ku’damm) oder den ruhigeren (Moabit) Streckenabschnitten aus (wobei „ruhiger“ relativ ist. Eigentlich ist überall gut was los.) Eine gute Übersicht über die Strecke findest Du hier. PS: Wenn Du jemanden anfeuern willst: teile ihm/ihr unbedingt vorher mit, wo Du stehen wirst. Bei der großen Teilnehmerzahl ist es sonst fast unmöglich, dass Du wahrgenommen wirst.

Wo ist die beste Party?

Eigentlich überall. Die Stadt und die Zuschauer sind die Party! Ungefähr bei Kilometer 10, am Rosenthaler Platz, sind das Team und die Gäste des Circus Hostel bekannt für Ihr ausgelassenes Feiern & Anfeuern – könnte sich also lohnen, dort mal vorbeizuschauen.

Wie kann ich meine Lieblingsläufer verfolgen?

Mit der offiziellen App (für iPhone und Android) kann man seinen Lieblingsläufer per Startnummer oder Name suchen und zum Favoriten erklären. Damit lässt sich der Läufer „tracken“, Du kannst also Zwischen- und Endergebnisse einsehen, außerdem gibt es jede Menge weitere Infos rund um den Marathon. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass dieses Feature bzw. die gesamte App nicht immer reibungslos funktioniert – bei so einem Großereignis brechen die Handnetze nicht selten zusammen!

Wie komme ich am besten von einem Spot zum anderen?

Gar nicht so leicht. In den letzten Jahren gab es teilweise chaotische Zustände in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der einzige Tipp, den ich hier geben kann: Wenn man hintereinander an mehreren Streckenabschnitten zuschauen will, sollte man unbedingt genügend Puffer einbauen – und sich nicht von bedingten Verhältnissen abschrecken lassen.

Wie kann ich am Ziel gratulieren?

Wer Lust auf starke Emotionen hat, der sollte früh kommen und sich einen (Steh-)Platz auf den Tribünen kurz vor dem Zielbereich sichern. Wer seinem Lieblingsläufer lieber direkt in die Arme fallen will, der findet ihn bzw. sie am einfachsten bei den so genannten „Familientreffpunkten“, die nach den Anfangsbuchstaben der jeweiligen Nachnamen geordnet sind.

Du weisst noch nicht, wen Du anfeuern sollst?

Kein Problem, dann trete doch einfach der #Maratine2015-Crew bei. Wir feuern Christine an, die dieses Jahr mit #boostberlin ihren ersten Marathon läuft! Achtet also auf die Startnummer F8335 bzw. auf das Hashtag #Maratine2015 bei Instagram.